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AusbildungsberufGesundheit & Soziales

Kunsttherapeut / Kunsttherapeutin

Als Kunsttherapeut bzw. Kunsttherapeutin nutzt du kreative Medien wie Malen, Zeichnen oder Skulpturieren, um Menschen mit psychischen oder körperlichen Erkrankungen zu unterstützen – Kunst wird hier zum Werkzeug der Heilung.

Dauer

2–3 Jahre

Empfohlen

(Fach-)Abitur

Das interessiert dich hier

Mit Menschen arbeitenGestalten & Kreatives

Interessens-Typ (RIASEC): Künstlerisch-kreativ · Sozial

Perspektive

Hohe NachfrageSystemrelevantStudium möglichSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Kunsttherapeut / Kunsttherapeutin?

Du bringst Kreativität und Einfühlungsvermögen zusammen: Als Kunsttherapeut oder Kunsttherapeutin begleitest du Menschen, die sich mit Worten schwer tun – und gibst ihnen stattdessen Pinsel, Ton oder Buntstifte in die Hand. Ob in der Psychiatrie, in Reha-Einrichtungen, in Kinder- und Jugendeinrichtungen oder in Schulen: Du planst und leitest kreative Therapieeinheiten, wertest aus, was Patientinnen und Patienten durch ihre Werke ausdrücken, und dokumentierst den therapeutischen Fortschritt. Kunsttherapie ist keine klassische duale Ausbildung – sie wird an Fachschulen und Hochschulen angeboten, oft als berufsbegleitende Weiterbildung für Menschen, die bereits eine Ausbildung oder ein Studium in einem sozialen, künstlerischen oder medizinischen Bereich mitbringen.

  • Kreative Therapiesitzungen planen, durchführen und dokumentieren
  • Materialien wie Farbe, Ton, Collagen oder digitale Medien einsetzen
  • Beobachten, wie Klientinnen und Klienten auf kreative Prozesse reagieren
  • Im Team mit Ärzten, Psychologen und Pflegepersonal zusammenarbeiten
  • Eigene künstlerische Praxis weiterentwickeln – denn du musst wissen, was du von anderen verlangst
  • Einzelsitzungen und Gruppenangebote gestalten

Passt das zu dir?

Du liebst es, kreativ zu sein – aber genauso wichtig ist dir, anderen Menschen wirklich zu helfen. Du kannst gut zuhören, bist geduldig und behältst auch in schwierigen Situationen einen ruhigen Kopf. Du interessierst dich für Psychologie, Kunst und das Miteinander von Menschen. Wenn du gerne eigenverantwortlich arbeitest und nicht immer denselben Tagesablauf haben möchtest, bist du hier genau richtig.

Voraussetzungen

Für die schulische Kunsttherapie-Ausbildung gibt es keine einheitlich vorgeschriebenen Zugangsbedingungen – aber die meisten Bildungsanbieter erwarten mindestens ein Abitur oder eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem verwandten Bereich (z. B. Pflege, Sozialarbeit, Pädagogik oder bildende Kunst). Manchmal wird auch Berufserfahrung vorausgesetzt. Ein Führungszeugnis und ein ärztliches Attest sind üblich, für Einrichtungen mit Kontakt zu Kindern und kranken Menschen brauchst du außerdem Impfnachweise (z. B. Masern, Hepatitis). Viele Schulen verlangen eine künstlerische Bewerbungsmappe.

Und danach?

Mit deinem Abschluss findest du Arbeit in psychiatrischen Kliniken, psychosomatischen Zentren, Kinder- und Rehabilitationskliniken, Förderschulen oder in eigener Praxis. Du kannst dich auf bestimmte Zielgruppen spezialisieren – zum Beispiel auf Kinder, ältere Menschen oder Trauma-Betroffene. Wer noch weiter will, kann Kunsttherapie auch studieren und damit ein anerkanntes akademisches Niveau erreichen. Der Schritt in die Selbstständigkeit mit einer eigenen Praxis ist ebenfalls möglich.

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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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