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AusbildungsberufNatur, Landwirtschaft & Umwelt

Lacklaborant/Lacklaborantin

Als Lacklaborant/in entwickelst und prüfst du Beschichtungsstoffe wie Lacke, Farben und Grundierungen im Labor – du sorgst dafür, dass Oberflächen schön aussehen und lange halten.

Dauer

3,5 Jahre

Empfohlen

Mittlere Reife

Vergütung

870–1.150 €

Das interessiert dich hier

Technik & MaschinenNatur, Tiere & UmweltHandwerk & Anpacken

Interessens-Typ (RIASEC): Untersuchend-forschend · Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageStudium möglichMeister / Techniker / FachwirtSpezialisierung

Was macht man als Lacklaborant/in?

Du arbeitest im Labor von Lack- und Farbenherstellern und hast dabei eine zentrale Aufgabe: Du sorgst dafür, dass Beschichtungsstoffe genau das tun, was sie sollen. Ob glänzender Autolack, kratzfeste Möbelbeschichtung oder Korrosionsschutz für Metallteile – bevor ein Lack in die Produktion geht, wird er bei dir getestet, angepasst und perfektioniert.

  • Du mischst und formulierst Lacke und Farben nach vorgegebenen Rezepturen
  • Du analysierst Rohstoffe und Halbfertigprodukte mit chemischen und physikalischen Messverfahren
  • Du prüfst Beschichtungen auf Qualität, Haftung, Glanz, Viskosität und Trocknungsverhalten
  • Du berechnest Stoffmengen, Mischungsverhältnisse und Konzentrationswerte
  • Du dokumentierst Messdaten und wertest Versuchsergebnisse aus
  • Du bereitest Untergründe vor und trägst Beschichtungen testweise auf
  • Du arbeitest mit Geräten wie Fotometern, Chromatografen und Dispergieraggregaten

Passt das zu dir?

Wenn du Chemie und Naturwissenschaften magst, gerne im Labor arbeitest und es dir Spaß macht, Dinge zu analysieren und zu optimieren, bist du hier goldrichtig. Du solltest sorgfältig und genau arbeiten, denn kleine Abweichungen bei der Rezeptur können große Auswirkungen auf das Endergebnis haben. Gleichzeitig ist Kreativität gefragt, wenn es darum geht, neue Lackformulierungen zu entwickeln oder Fehler zu beheben.

Voraussetzungen

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, in der Praxis stellen die meisten Betriebe aber Bewerber/innen mit mittlerer Reife oder Abitur ein. Wichtig sind gute Kenntnisse in Chemie, Mathematik und Physik. Außerdem helfen dir Sorgfalt, Konzentrationsvermögen und Freude an analytischer Arbeit.

Und danach?

Nach deiner Ausbildung kannst du in Lack- und Farbenhersteller-Betrieben, aber auch in der Automobil-, Metall- oder Holzindustrie arbeiten. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung stehen dir viele Türen offen: Du kannst dich zum Lacktechniker oder zur Lacktechnikerin weiterqualifizieren, ein Chemiestudium aufnehmen oder in Richtung Qualitätssicherung und Produktentwicklung wachsen. Der Beruf bietet solide Perspektiven in einer Industrie, die von Autos über Möbel bis hin zu Windrädern überall gebraucht wird.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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