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AusbildungsberufNatur, Landwirtschaft & Umwelt

Landwirt / Landwirtin

Als Landwirt oder Landwirtin baust du Nutzpflanzen an, hältst Tiere und sorgst dafür, dass Lebensmittel vom Feld oder Stall auf den Tisch kommen – mit modernem Maschineneinsatz und wachsendem Blick auf Nachhaltigkeit.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

700–1.050 €

Das interessiert dich hier

Natur, Tiere & UmweltTechnik & MaschinenHandwerk & AnpackenBüro, Planung & Organisation

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

SystemrelevantZukunftssicherMeister / Techniker / FachwirtStudium möglichSelbstständigkeit möglich

Was macht man als Landwirt / Landwirtin?

Du arbeitest draußen, drinnen und überall dazwischen – im Stall, auf dem Acker, am Steuer eines GPS-gesteuerten Traktors. Als Landwirt oder Landwirtin bist du mitverantwortlich dafür, dass Lebensmittel nachhaltig produziert werden. Das bedeutet: Nutzpflanzen säen, pflegen und ernten, Tiere versorgen und gesund halten sowie Maschinen warten und einsetzen. Du planst Arbeitsabläufe, kümmerst dich um den Boden und behältst Qualität und Kosten im Blick.

  • Tiere füttern, pflegen und bei der Aufzucht unterstützen
  • Felder bearbeiten, düngen, säen und Ernte einfahren
  • Landmaschinen bedienen, warten und kleinere Reparaturen durchführen
  • Bodenproben nehmen und Nährstoffgehalt analysieren
  • Erntegut reinigen, sortieren, lagern und für den Verkauf aufbereiten
  • Betriebswirtschaftliche Kennzahlen auswerten und dokumentieren

Passt das zu dir?

Dieser Beruf ist genau richtig, wenn du gern in der Natur arbeitest, früh aufstehst ohne zu murren und auch mal packst, wenn's anstrengend wird. Du solltest keine Berührungsangst vor Tieren oder Maschinen haben – und ein Gefühl dafür entwickeln wollen, was Pflanzen und Böden brauchen. Wer gern Verantwortung übernimmt und langfristig denkt, fühlt sich hier wohl.

Voraussetzungen

Formal ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben – viele Betriebe bilden ab Hauptschulabschluss aus. Hilfreich sind Grundkenntnisse in Biologie (Tiere, Pflanzen), Chemie (Düngemittel, Tierfutter) und Technik (Maschinen, Geräte). Körperliche Belastbarkeit und Zuverlässigkeit sind genauso wichtig wie Freude an der Arbeit im Freien – bei jedem Wetter.

Und danach?

Nach der Ausbildung kannst du dich zum Agrartechniker oder zur Agrartechnikerin weiterbilden oder den Meistertitel in der Landwirtschaft anstreben. Wer studieren möchte, kann mit passender Hochschulzugangsberechtigung Agrarwissenschaften oder Agrarbetriebswirtschaft studieren. Viele machen sich auch selbstständig und übernehmen den elterlichen Betrieb oder gründen einen eigenen. Spezialisierungen – zum Beispiel auf Ökolandbau, Tierhaltung oder Pflanzenbau – sind ebenfalls möglich.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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