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AusbildungsberufVerkehr & Logistik

Lokführer / Lokführerin

Als Lokführer:in steuerst du Züge sicher durch das deutsche Schienennetz – von S-Bahnen und Regionalzügen bis hin zu Güterzügen. Du bist verantwortlich für Millionen von Fahrgästen und trägst echte Verantwortung vom ersten Tag an.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

1.050–1.300 €

Das interessiert dich hier

Technik & MaschinenHandwerk & Anpacken

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend

Perspektive

ZukunftssicherSystemrelevantHohe NachfrageSpezialisierungFührungslaufbahnStudium möglich

Was macht man als Lokführer:in?

Du sitzt am Führerstand und bringst Menschen und Güter sicher ans Ziel. Das klingt einfach – ist aber eine echte Verantwortungsaufgabe. Du bedienst komplexe Steuer- und Sicherheitssysteme, kommunizierst mit dem Stellwerk und der Leitstelle, beobachtest Streckensignale und reagierst ruhig und präzise, wenn es drauf ankommt. Keine zwei Schichten sind gleich: Mal fährst du eine S-Bahn durch die City, mal einen langen Güterzug quer durch die Republik.

  • Fahrzeuge sicher führen – von Regionalbahn bis Güterzug
  • Signale, Streckendaten und Fahrpläne im Blick behalten
  • Technische Zustandschecks vor der Abfahrt durchführen
  • Mit Leitstelle und Stellwerk über Funk kommunizieren
  • Bei Störungen oder Unregelmäßigkeiten richtig reagieren
  • Fahrgäste informieren und für deren Sicherheit sorgen

Passt das zu dir?

Diesen Job liebst du, wenn du gerne alleine arbeitest, Verantwortung nicht scheust und Technik dich fasziniert. Du brauchst eine gute Konzentrationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Nerven aus Stahl – auch bei Verzögerungen oder technischen Problemen. Schichtarbeit gehört dazu: Frühschicht, Spätschicht, manchmal auch Nacht- oder Wochenenddienst. Wer das als Abwechslung sieht statt als Nachteil, ist hier genau richtig.

Voraussetzungen

Formal reicht ein guter Hauptschulabschluss – in der Praxis stellen viele Unternehmen lieber mit mittlerer Reife ein. Wichtig ist ein einwandfreies Sehvermögen, gutes Gehör und gesundheitliche Eignung (wird ärztlich geprüft). Ein Tauglichkeitstest gehört zum Bewerbungsverfahren dazu. Technisches Interesse und räumliches Denken helfen dir in der Ausbildung.

Und danach?

Nach der Ausbildung bist du als Triebfahrzeugführer:in staatlich lizenziert – EU-weit anerkannt. Mit etwas Berufserfahrung kannst du dich auf bestimmte Fahrzeugtypen spezialisieren (z. B. Hochgeschwindigkeitszüge), in die Ausbildung von Nachwuchs einsteigen oder in den Bereich Disposition und Betriebssteuerung wechseln. Wer weiter will, kann berufsbegleitend studieren – z. B. Verkehrsbetriebswirtschaft oder Logistik.

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