
Mathematisch-technischer Softwareentwickler/Mathematisch-technische Softwareentwicklerin
Als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in entwickelst du mathematisch anspruchsvolle Software – zum Beispiel für Simulationen, Berechnungen oder wissenschaftliche Anwendungen. Du verbindest tiefes Mathe-Know-how mit echter Programmierpraxis.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
900–1.100 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Untersuchend-forschend · Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als Mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in?
Stell dir vor, du löst nicht nur Mathe-Aufgaben auf Papier, sondern bringst sie zum Leben – als laufendes Programm. Genau das ist dein Job. Du entwickelst Software, die mathematische Modelle und Algorithmen umsetzt: von Simulationsprogrammen über numerische Berechnungstools bis hin zu Datenanalyse-Anwendungen. Damit arbeitest du in einem spannenden Mix aus Mathematik, Informatik und Ingenieurwesen – und deine Programme werden tatsächlich genutzt, etwa in der Industrie, Forschung oder im technischen Bereich.
- Mathematische Algorithmen analysieren, entwickeln und in Code übersetzen
- Software planen, programmieren, testen und dokumentieren
- Numerische Methoden und statistische Verfahren einsetzen
- Berechnungstools und Simulationsanwendungen entwickeln
- Fehler im Code finden und beheben (Debugging)
- Mit Entwickler-Teams und Fachleuten aus Technik und Wissenschaft zusammenarbeiten
- Technische Dokumentationen und Handbücher erstellen
Passt das zu dir?
Wenn Mathe dein Lieblingsfach ist und du gleichzeitig gern programmierst oder es lernen willst, bist du hier goldrichtig. Du magst es, logisch zu denken, Probleme systematisch zu lösen und auch mal tiefer in ein Thema einzutauchen? Perfekt. Du brauchst keine Angst vor Formeln oder Fachbegriffen – im Gegenteil, das ist genau dein Spielfeld. Ideal ist dieser Beruf für dich, wenn du Abstractes greifbar machen willst: Gleichungen als funktionierende Software.
Voraussetzungen
Für diese Ausbildung solltest du mindestens die mittlere Reife mitbringen – die meisten Betriebe bevorzugen aber Abiturienten, weil Mathe auf einem höheren Niveau eine zentrale Rolle spielt. Wichtig sind außerdem:
- Starke Mathe-Kenntnisse – Analysis, Algebra und Statistik sind dein tägliches Brot
- Logisches Denkvermögen – du erkennst Muster und denkst in Strukturen
- Interesse am Programmieren – Vorkenntnisse helfen, sind aber kein Muss
- Ausdauer und Genauigkeit – Fehler im Code müssen gefunden werden
- Teamfähigkeit – du arbeitest oft mit anderen Entwicklern zusammen
Und danach?
Mit diesem Abschluss hast du richtig gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. Softwareentwickler mit Mathe-Hintergrund werden in der Industrie, bei Softwareunternehmen, in der Forschung und im Finanzsektor händeringend gesucht. Du kannst dich auf bestimmte Bereiche spezialisieren – zum Beispiel Künstliche Intelligenz, Data Science oder wissenschaftliches Rechnen. Oder du nutzt die Ausbildung als Sprungbrett: Ein anschließendes Studium in Informatik, Mathematik oder einem Ingenieursstudiengang ist gut möglich und wird oft sogar gefördert.
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