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AusbildungsberufMedien & Gestaltung

Medientechnologe Siebdruck/Medientechnologin Siebdruck

Als Medientechnologe Siebdruck druckst du mit speziellen Schablonen auf fast jede Oberfläche – von T-Shirts über Platinen bis hin zu Werbebannern. Du bedienst moderne Siebdruckmaschinen und sorgst dafür, dass Farben und Motive sauber und präzise auf das Material übertragen werden.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

700–950 €

Das interessiert dich hier

Technik & MaschinenGestalten & KreativesHandwerk & Anpacken

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ

Perspektive

Hohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was machst du als Medientechnologe Siebdruck?

Siebdruck ist eine der vielseitigsten Drucktechniken überhaupt – und du bist derjenige, der sie zum Laufen bringt. In dieser Ausbildung lernst du, wie Druckschablonen hergestellt werden, wie Farben gemischt und eingestellt werden und wie du Maschinen so einrichtest, dass jedes Druckergebnis sitzt. Ob Textilien, Elektronikbauteile, Werbeschilder oder Verpackungen – im Siebdruck landet fast alles, was eine besondere Beschriftung oder Gestaltung braucht.

  • Du richtest Siebdruckmaschinen ein und stellst sie auf das jeweilige Material und die gewünschte Auflage ein
  • Du erstellst und bearbeitest Druckschablonen (Siebe) und sorgst dafür, dass sie sauber belichtet und gespannt sind
  • Du mischst Druckfarben an und stimmst sie auf das Substrat ab – denn auf Textil druckt es sich anders als auf Metall oder Kunststoff
  • Du überwachst den Druckprozess, prüfst die Qualität laufend und justierst nach, wenn nötig
  • Du pflegst und wartest die Druckausrüstung und hältst Protokoll über Maschinenparameter und Materialverbrauch
  • Du arbeitest mit Kunden- oder Designvorlagen und setzt sie drucktechnisch um

Passt das zu dir?

Wenn du gerne mit den Händen arbeitest, aber auch ein Auge für Farben und Proportionen hast, bist du hier richtig. Siebdruck verbindet handwerkliches Geschick mit technischem Verständnis. Du musst genau arbeiten können – ein schiefer Druck oder die falsche Farbmischung fällt sofort auf. Gleichzeitig macht es Spaß, wenn du das fertige Produkt in den Händen hältst und weißt: Das hab ich gemacht.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Berufsgesetz nicht vor – viele Betriebe stellen bereits mit einem guten Hauptschulabschluss ein. Praktisch hilfreich sind:

  • Sinn für Farben und ein gutes Auge für Qualität
  • Technisches Verständnis für Maschinen und Abläufe
  • Sorgfalt und Geduld, besonders bei der Schablonenherstellung
  • Bereitschaft, auch mal mit Chemikalien und Druckfarben zu hantieren (Schutzkleidung ist Standard)

Und danach?

Nach deiner Ausbildung kannst du direkt in Druckereien, Werbetechnikbetrieben oder der Elektronikindustrie durchstarten. Mit Berufserfahrung hast du die Möglichkeit, dich zum Meister weiterzubilden oder einen Techniker-Abschluss dranzuhängen. Wer möchte, kann sich auf bestimmte Materialien oder Branchen spezialisieren – oder den Schritt in die Selbstständigkeit wagen und einen eigenen Druckbetrieb aufbauen.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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