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AusbildungsberufTechnik & Metall

Metallbildner/Metallbildnerin

Als Metallbildner/in gestaltest du künstlerische und funktionale Objekte aus Metall – von Skulpturen und Dekorationselementen bis hin zu Gebrauchsgegenständen. Du verbindest handwerkliches Können mit kreativem Gestaltungssinn.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

620–900 €

Das interessiert dich hier

Gestalten & KreativesHandwerk & AnpackenTechnik & Maschinen

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ

Perspektive

Meister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichStudium möglich

Was macht man als Metallbildner/in?

Du arbeitest an der Schnittstelle zwischen Handwerk und Kunst. Als Metallbildner/in formst, treibst, schmiedest und lötest du Metalle zu dreidimensionalen Objekten – mal dekorativ, mal praktisch, oft beides. Du könntest ein ornamentales Geländer für ein historisches Gebäude anfertigen, eine Bronzeskulptur für einen öffentlichen Platz gestalten oder edle Vasen und Leuchter für den gehobenen Einrichtungsbereich herstellen.

  • Metalle wie Kupfer, Messing, Stahl und Bronze mit verschiedenen Techniken formen (Treiben, Schmieden, Biegen, Gießen)
  • Oberflächen bearbeiten, schleifen, polieren und veredeln
  • Teile zusammenfügen durch Löten, Schweißen oder mechanische Verbindungen
  • Entwürfe und Skizzen in dreidimensionale Objekte umsetzen
  • Kunden beraten und individuelle Aufträge realisieren
  • Maschinen und Werkzeuge bedienen, pflegen und instand halten

Passt das zu dir?

Dieser Beruf ist genau richtig für dich, wenn du gern mit den Händen arbeitest und gleichzeitig einen Sinn für Ästhetik und Gestaltung hast. Du musst geduldig sein, präzise arbeiten können und dir vorstellen können, wie ein flaches Stück Metall zu einer fertigen Form wird. Wenn du Freude daran hast, etwas Einzigartiges zu schaffen, das lange Bestand hat, bist du hier am richtigen Platz.

Voraussetzungen

Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben – mit einem Hauptschulabschluss kannst du direkt einsteigen. Wichtiger als Noten sind dein handwerkliches Geschick und dein räumliches Vorstellungsvermögen. Grundkenntnisse in Mathematik und Physik helfen dir bei der Arbeit mit Maßen, Materialstärken und Werkzeugkräften. Technisches Zeichnen ist ein Plus.

Und danach?

Nach deiner Ausbildung hast du viele Möglichkeiten: Du kannst dich zur Meisterin oder zum Meister weiterbilden und dann selbst ausbilden oder einen eigenen Betrieb aufmachen. Mit dem Meistertitel steht dir auch ein Studium offen. Alternativ kannst du dich auf bestimmte Materialien oder Techniken spezialisieren – zum Beispiel auf historische Restaurierungsarbeiten oder moderne Metallkunst. Erfahrene Metallbildner/innen arbeiten auch für Theater, Film oder im Ausstellungsbereich.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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