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AusbildungsberufTechnik & Metall

Metallblasinstrumentenmacher/Metallblasinstrumentenmacherin

Als Metallblasinstrumentenmacher baust und reparierst du Trompeten, Posaunen, Hörner und Co. – ein Handwerk, das Präzisionsmechanik mit echter Leidenschaft für Musik verbindet.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

530–750 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenGestalten & KreativesTechnik & Maschinen

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ

Perspektive

Meister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Metallblasinstrumentenmacher?

Du baust Musikinstrumente – und zwar aus Metall. Trompeten, Posaunen, Tuben, Flügelhörner und Waldhörner entstehen in deinen Händen: von einzelnen Rohren und Bögen bis zum spielfertigen Instrument. Du lernst, wie Ventile funktionieren, wie Züge eingebaut werden und warum die Luftdichtigkeit über Klang und Spielbarkeit entscheidet. Kein Tag gleicht dem anderen – mal biegst und lötest du Messingrohre, mal prüfst du mit dem Stimmgerät, ob ein Instrument sauber in der Tonhöhe liegt.

  • Bauteile herstellen: Bögen, Züge, Rohre und Ventilgehäuse fräsen, drehen und formen
  • Instrumente zusammenbauen und auf Luftdichtigkeit prüfen
  • Ventile einbauen und so einstellen, dass sie leichtgängig und präzise laufen
  • Beschädigte Instrumente reparieren – ausbeulen, richten, Teile austauschen
  • Oberflächen behandeln: polieren, lackieren oder versilbern
  • Klang und Stimmung mit professionellen Messgeräten kontrollieren

Passt das zu dir?

Wenn du gerne mit den Händen arbeitest, ein Gespür für Präzision hast und Musik liebst – dann ist dieser Beruf wie gemacht für dich. Du brauchst Geduld und ein feines Auge für Details, denn schon kleinste Abweichungen können den Klang eines Instruments verändern. Wenn du am Ende des Tages eine Trompete in den Händen hältst, die du selbst gebaut hast und die perfekt klingt, ist das ein richtig gutes Gefühl.

Voraussetzungen

Einen vorgeschriebenen Schulabschluss gibt es nicht – in der Praxis starten die meisten mit einem Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife. Wichtiger sind handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und idealerweise ein Grundinteresse an Musik. Ein Praktikum in einer Instrumentenwerkstatt vorab ist Gold wert.

Und danach?

Mit der Gesellenprüfung hast du eine solide Basis. Du kannst dich zum Meister weiterbilden und dann selbst ausbilden oder eine eigene Werkstatt eröffnen. Wer noch tiefer ins Thema will, spezialisiert sich auf bestimmte Instrumentengruppen oder auf Restaurierung historischer Instrumente – ein Nischenmarkt mit echten Fans weltweit.

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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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