
Naturwerksteinmechaniker/Naturwerksteinmechanikerin
Als Naturwerksteinmechaniker/in bearbeitest du Granit, Marmor und Co. mit modernen Maschinen zu präzisen Bauteilen und Dekorationselementen. Du bringst Naturstein in Form – von der Fassadenplatte bis zur Grabanlage.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–900 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Naturwerksteinmechaniker/in?
Naturstein ist eines der ältesten Baumaterialien der Welt – und trotzdem hochmodern. Als Naturwerksteinmechaniker/in verarbeitest du Materialien wie Granit, Marmor, Sandstein oder Schiefer mit computergesteuerten Maschinen, Sägen, Fräsen und Schleifgeräten zu fertigen Produkten. Anders als beim klassischen Steinmetz steht bei dir die maschinelle Fertigung im Vordergrund: Du richtest Maschinen ein, überwachst den Produktionsprozess und sorgst dafür, dass jede Platte, jedes Profil und jedes Bauteil maßgenau und fehlerfrei herauskommt.
- Natursteinblöcke und -platten zuschneiden, schleifen und polieren
- CNC-Maschinen und Steinbearbeitungsanlagen einrichten und bedienen
- Maße und Qualität prüfen – Millimetergenauigkeit ist Pflicht
- Oberflächen veredeln: von glänzend poliert bis rau gestockt
- Bauteile für Treppen, Fassaden, Bodenbeläge und Grabanlagen anfertigen
- Technische Zeichnungen und Arbeitspläne lesen und umsetzen
- Maschinen warten und kleinere Störungen beheben
Passt das zu dir?
Wenn du gerne mit deinen Händen arbeitest, aber auch Maschinen und Technik faszinieren dich, bist du hier richtig. Du arbeitest in einer Werkshalle, oft an großen und schweren Materialien – das macht den Job körperlich, aber auch extrem greifbar. Am Ende des Tages siehst du genau, was du geleistet hast. Besonders toll: Naturstein ist einzigartig – kein Stück ist wie das andere.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber die meisten Betriebe wünschen sich mindestens einen Hauptschulabschluss. Wichtiger sind Sorgfalt, technisches Verständnis und Spaß am handwerklichen Arbeiten. Mathe hilft dir beim Berechnen von Maßen und Mengen.
Und danach?
Mit abgeschlossener Ausbildung kannst du in Steinmetzbetrieben, Baustoffunternehmen oder Grabmalsunternehmen durchstarten. Du kannst dich zum/zur Steinmetzmeister/in weiterbilden, eine Techniker-Schule besuchen oder dich auf bestimmte Materialien oder Maschinentechniken spezialisieren. Wer möchte, kann sich auch selbstständig machen.
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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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