
Orthopädieschuhmacher/Orthopädieschuhmacherin
Als Orthopädieschuhmacher/in fertigst du maßgefertigte Schuhe und Einlagen für Menschen mit Fußproblemen – du verbindest handwerkliches Können mit medizinischem Wissen und hilfst dabei, dass andere schmerzfrei laufen können.
Dauer
3,5 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–900 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Sozial · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Orthopädieschuhmacher/in?
Du bist das perfekte Bindeglied zwischen Handwerk und Medizin: Als Orthopädieschuhmacher/in versorgst du Menschen, die aufgrund von Erkrankungen, Verletzungen oder körperlichen Besonderheiten spezielle Schuhe und Einlagen brauchen. Du misst Füße aus, beratst Patient/innen und fertigst dann maßgefertigte Hilfsmittel an – vom individuellen Maßschuh bis zur orthopädischen Einlage oder Orthese.
- Füße und Beine untersuchen, vermessen und die Versorgung planen
- Orthopädische Maßschuhe nach Schablone und Leisten herstellen
- Einlagen, Innenschuhe und Unterschenkelorthesen anfertigen und anpassen
- Konfektionsschuhe mit orthopädischen Zurichtungen versehen
- Materialien wie Leder, Carbon und Faserverbundstoffe bearbeiten
- Passform bei der Anprobe prüfen und nachjustieren
- Patient/innen zu Fußpflege und vorbeugenden Maßnahmen beraten
- Prothesen und Orthesen für Fuß und Unterschenkel konstruieren
Passt das zu dir?
Du liebst es, mit deinen Händen zu arbeiten und hast gleichzeitig Interesse daran, Menschen zu helfen? Dann könnte das genau dein Ding sein. In diesem Beruf bist du täglich in Kontakt mit Patient/innen – Einfühlungsvermögen und Geduld sind genauso gefragt wie handwerkliches Geschick. Präzises Arbeiten ist ein Muss: Ein schlecht sitzender Schuh kann mehr schaden als nützen.
Voraussetzungen
Einen gesetzlich vorgeschriebenen Schulabschluss gibt es nicht – aber die meisten Betriebe erwarten mindestens einen guten Hauptschulabschluss. Wichtiger sind deine Stärken:
- Handwerkliches Geschick und Freude am Basteln und Konstruieren
- Interesse an Anatomie, Medizin und dem menschlichen Körper
- Kommunikationsstärke im Umgang mit Patient/innen
- Sorgfalt und ein gutes Auge für Details
- Grundkenntnisse in Mathematik für Maße und Berechnungen
Und danach?
Nach deiner 3,5-jährigen Ausbildung hast du viele Möglichkeiten: Du kannst dich zum Orthopädieschuhmachermeister weiterbilden und dann deinen eigenen Betrieb eröffnen. Oder du spezialisierst dich auf bestimmte Versorgungsbereiche wie Diabetologie, Sportmedizin oder Kinderorthopädie. Mit Meistertitel steht dir sogar der Weg in ein Studium offen – zum Beispiel Orthopädie- und Rehatechnik. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften ist stabil hoch, denn orthopädische Versorgung wird immer gebraucht.
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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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