
Parkettleger/Parkettlegerin
Als Parkettleger/in verlegst du Holzfußböden, Parkett und Bodenbeläge – vom Rohbau bis zum edlen Ergebnis. Du arbeitest handwerklich präzise, berätst Kunden bei Mustern und Materialien und sorgst dafür, dass Böden nicht nur gut aussehen, sondern auch lange halten.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–950 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Parkettleger/in?
Du verwandelst kahle Böden in echte Blickfänger. Ob klassisches Fischgrätparkett, modernes Mehrschichtelement oder rustikaler Dielenboden – du planst, bereitest vor und legst los. Vor dem ersten Brett prüfst du den Untergrund: Ist der Estrich trocken genug? Stimmt das Raumklima? Erst wenn alles passt, gehst du ans Werk. Du misst, schneidest, klebst oder schraubst – und am Ende schleifst und ölt oder lackt du die Oberfläche, bis sie perfekt glänzt.
- Böden aus Parkett, Dielen, Mehrschichtelementen und Holzpflaster verlegen
- Untergründe prüfen, vorbereiten und ausgleichen
- Verlegemuster planen und umsetzen – von simpel bis aufwendig
- Oberflächen schleifen, ölen, lackieren oder wachsen
- Alte Holzböden restaurieren und instand setzen
- Treppen mit Holz bekleiden und Anschlüsse herstellen
- Kunden bei der Materialwahl und Gestaltung beraten
Passt das zu dir?
Du bist gern auf Baustellen unterwegs, packst lieber an als am Schreibtisch zu sitzen, und du hast ein Auge für Details und schöne Ergebnisse? Dann bist du hier richtig. Parkettlegen verbindet Handwerk mit Kreativität – kein Boden sieht am Ende gleich aus, und du kannst am Feierabend wirklich sehen, was du geschafft hast. Du arbeitest oft im Team, aber auch selbstständig auf Baustellen. Körperlich ist der Job anstrengend – viel Knien, Heben und Stehen – aber das Ergebnis macht stolz.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber die meisten Betriebe wünschen sich mindestens einen guten Hauptschulabschluss. Wichtiger ist dein handwerkliches Geschick. Das solltest du mitbringen:
- Sorgfalt und Präzision beim Messen und Verlegen
- Räumliches Vorstellungsvermögen für Muster und Grundrisse
- Körperliche Belastbarkeit (viel Kniearbeit und Heben)
- Interesse an Holz, Materialien und Oberflächenbearbeitung
- Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit auf der Baustelle
Und danach?
Nach der Ausbildung kannst du direkt durchstarten – Parkettleger/innen sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt, weil Holzböden im Trend liegen. Mit Erfahrung legst du den Meister ab und kannst deinen eigenen Betrieb eröffnen. Wer lieber in die Breite geht, spezialisiert sich auf Restaurierung historischer Böden oder auf besondere Verlegetechniken. Auch eine Weiterbildung zum Techniker oder ein Studium im Bereich Holztechnik sind möglich.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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