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AusbildungsberufNatur, Landwirtschaft & Umwelt

Pferdewirt / Pferdewirtin

Als Pferdewirt oder Pferdewirtin kümmerst du dich um die Haltung, Pflege und Ausbildung von Pferden – je nach Fachrichtung in der Zucht, im Reitsport, im Pferderennen oder in der Freizeitreithaltung.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

700–950 €

Das interessiert dich hier

Natur, Tiere & UmweltHandwerk & AnpackenMit Menschen arbeiten

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Sozial

Perspektive

Hohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtStudium möglichSelbstständigkeit möglich

Was macht man als Pferdewirt / Pferdewirtin?

Du liebst Pferde und kannst dir nichts Schöneres vorstellen, als täglich mit ihnen zu arbeiten? Dann könnte die Ausbildung zum Pferdewirt oder zur Pferdewirtin genau das Richtige für dich sein. Du lernst alles rund um die artgerechte Haltung, Ernährung, Gesundheitsvorsorge und Ausbildung von Pferden – und das ist deutlich mehr, als nur im Sattel zu sitzen.

  • Pflege und Versorgung der Pferde (Füttern, Putzen, Hufe kontrollieren)
  • Reinigung und Pflege von Ställen, Paddocks und Weiden
  • Vorbereitung und Durchführung von Reittraining – unter Anleitung erfahrener Ausbilder
  • Betreuung von Reiterinnen und Reitern, besonders in der Freizeitreithaltung
  • Planung und Umsetzung von Futterprogrammen, abgestimmt auf das einzelne Tier
  • Erkennen von Krankheitszeichen und Zusammenarbeit mit Tierärztinnen und Tierärzten
  • Je nach Fachrichtung: Zuchtmanagement, Vorbereitung auf Turniere oder Rennbahn-Einsatz

Passt das zu dir?

Diese Ausbildung ist etwas für dich, wenn du körperlich fit bist und keine Angst vor frühen Morgenstunden oder Wetterbedingungen hast – denn Pferde brauchen auch im Winter und am Wochenende Versorgung. Du solltest Tierliebe mitbringen, aber auch die Geduld, ruhig und konsequent zu arbeiten. Teamfähigkeit ist wichtig, weil du in der Regel Teil eines Stallteams bist.

Voraussetzungen

Einen Mindestabschluss schreibt das Berufsgesetz nicht vor – in der Praxis wünschen sich viele Betriebe mindestens einen Hauptschulabschluss. Viel wichtiger ist, dass du Erfahrung im Umgang mit Pferden mitbringst, idealerweise durch Reiten oder Stallarbeit. Gute körperliche Fitness und Zuverlässigkeit sind ein Muss.

Und danach?

Nach deiner Ausbildung kannst du dich zum Pferdewirtschaftsmeister oder zur Pferdewirtschaftsmeisterin weiterqualifizieren und damit Ausbilder werden oder einen eigenen Betrieb leiten. Wer möchte, kann auch ein Studium im Bereich Pferdewissenschaften oder Agrarwissenschaften anschließen. Besonders talentierte Reiterinnen und Reiter finden außerdem den Weg in den Profisport.

Passende Ausbildungsplätze

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