
Pflanzentechnologe/Pflanzentechnologin
Als Pflanzentechnologe/-technologin arbeitest du an der Schnittstelle von Landwirtschaft und Wissenschaft: Du planst und betreust Versuche zur Pflanzenzüchtung und -vermehrung, analysierst Saatgut und dokumentierst, wie Pflanzen wachsen und gedeihen.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
700–900 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Pflanzentechnologe/-technologin?
Du willst wissen, wie aus einem winzigen Samenkorn eine robuste Nutzpflanze wird – und das Ganze auch noch wissenschaftlich begleiten? Dann könnte dieser Beruf genau deins sein. Als Pflanzentechnologe/-technologin arbeitest du in Saatgutunternehmen, Pflanzenzüchtungsbetrieben oder landwirtschaftlichen Forschungseinrichtungen. Dort legst du Versuchsfelder und Gewächshauskulturen an, pflegst Pflanzenmaterial und wertest aus, wie unterschiedliche Bedingungen das Wachstum beeinflussen.
- Pflanzenmaterial ausbringen, pflegen und ernten
- Versuche und Untersuchungsreihen planen, durchführen und dokumentieren
- Wachstumsmerkmale erheben und beurteilen (Bonitur)
- Proben nehmen und im Labor analysieren
- Maschinen, Geräte und Gewächshausanlagen bedienen und warten
- Züchtungs- und Vermehrungsverfahren anwenden
- Daten erfassen, auswerten und in Qualitätssicherungssystemen pflegen
- Integrierten Pflanzenschutz planen und umsetzen
Passt das zu dir?
Du bist draußen genauso wie im Labor zuhause und findest es spannend, wenn Zahlen und Natur zusammenkommen? Du arbeitest gerne sorgfältig, dokumentierst gerne und magst es, wenn man Ergebnisse wirklich sehen kann – zum Beispiel an einer gesunden Ernte? Dann triffst du hier genau den richtigen Ton. Besonders gut passt der Beruf zu dir, wenn du Naturwissenschaften magst und auch mal in der Erde buddeln willst, ohne dabei auf Technik und Daten zu verzichten.
Voraussetzungen
Ein mittlerer Schulabschluss wird von den meisten Betrieben vorausgesetzt. Wichtiger als Noten sind aber echtes Interesse an Pflanzen und Biologie, Genauigkeit beim Dokumentieren und Lust aufs Mitanpacken – draußen auf dem Feld genauso wie im Gewächshaus oder Labor. Gute Kenntnisse in Biologie und Mathematik helfen dir beim Auswerten von Versuchsdaten.
Und danach?
Mit deiner Ausbildung hast du eine solide Basis in einem Bereich, der durch Klimawandel und Ernährungssicherheit massiv an Bedeutung gewinnt. Du kannst dich zum Techniker oder zur Technikerin in der Landwirtschaft weiterqualifizieren, ein Studium in Agrarwissenschaften oder Pflanzenbiotechnologie anschließen oder dich auf bestimmte Kulturpflanzen oder Züchtungsmethoden spezialisieren. Wer Verantwortung übernehmen will, kann Teamleitung oder Projektkoordination in Forschungsbetrieben anstreben.
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