
Physiklaborant/Physiklaborantin
Als Physiklaborant führst du physikalische und chemische Experimente durch, bedienst hochwertige Messinstrumente und wertest Messdaten präzise aus – direkt an der Schnittstelle von Naturwissenschaft und Industrie.
Dauer
3,5 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
850–1.150 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Untersuchend-forschend · Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als Physiklaborant?
Du arbeitest im Labor und bist mittendrin, wenn Unternehmen aus der Industrie neue Materialien testen, physikalische Vorgänge untersuchen oder Produktionsprozesse optimieren. Du baust Versuchsanordnungen auf, führst Messungen durch und dokumentierst deine Ergebnisse – dabei nutzt du modernste Geräte und Software. Kein Tag ist wie der andere, weil die Fragestellungen so vielfältig sind wie die Physik selbst.
- Laborgeräte aus Glas, Metall und Keramik einsetzen, pflegen und instand halten
- Physikalische Größen messen: Spannung, Stromstärke, Widerstand, Temperatur, Druck
- Stoffe trennen, vereinigen und reinigen – mit chemischen und physikalischen Verfahren
- Elektronische Schaltungen aufbauen und Geräte montieren
- Röntgen- und Kernstrahlenmesstechnik anwenden und Strahlenschutzregeln einhalten
- Messdaten mit Spezialsoftware erfassen, auswerten und visualisieren
- Mikrobiologische Arbeitstechniken wie Sterilisation und Desinfektion durchführen
- Versuchsberichte und Protokolle professionell dokumentieren
Passt das zu dir?
Wenn du in der Schule gerne Physik und Chemie hattest, Experimente spannend findest und es dir wichtig ist, Dinge wirklich zu verstehen – dann bist du hier richtig. Du solltest sorgfältig arbeiten, denn Messgenauigkeit ist das A und O. Außerdem hilft es, wenn du keine Berührungsangst vor Computern hast, weil du im Job viel mit Messdatenerfassung und -auswertung zu tun hast. Teamarbeit im Labor ist normal, also solltest du auch gut mit anderen zusammenarbeiten können.
Voraussetzungen
Formal reicht ein guter mittlerer Schulabschluss. Viele Betriebe bevorzugen Bewerber mit guten Noten in Mathematik, Physik und Chemie. Wichtiger als der reine Schulabschluss sind Neugier, Sorgfalt und Lust darauf, Zusammenhänge zu durchdringen. Praktische Erfahrung aus einem Schnupperpraktikum im Labor ist ein echter Pluspunkt.
Und danach?
Nach deiner Ausbildung kannst du dich auf bestimmte Bereiche spezialisieren – zum Beispiel Optik, Messtechnik oder instrumentelle Analytik. Mit etwas Berufserfahrung stehen dir Weiterbildungen zum Techniker oder zum geprüften Labormeister offen. Wer noch mehr will, kann mit (Fach-)Abitur ein Studium der Physik, Physikalischen Technik oder eines verwandten Fachs anschließen. Physiklaboranten sind in Forschungsinstituten, der Pharmaindustrie, der Elektronikindustrie und vielen weiteren Branchen gefragt.
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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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