
Polster- und Dekorationsnäher/Polster- und Dekorationsnäherin
Du nähst Polsterbezüge, Kissen, Vorhänge und Raumdekorationen – mit Maschine und von Hand. Handwerk trifft auf Kreativität, wenn Stoffe, Farben und Schnitte zusammenpassen müssen.
Dauer
2 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–780 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Polster- und Dekorationsnäher/in?
In diesem Ausbildungsberuf arbeitest du mit Stoffen, Nähmaschinen und deinem Gespür für schöne Räume. Du nähst Bezüge für Möbel, fertigst Kissen und Kissenhüllen, hängst Gardinen und Vorhänge und sorgst dafür, dass Wohnräume, Hotels oder Büros richtig gut aussehen. Die Arbeit ist abwechslungsreich – kein Tag ist wie der andere, weil jeder Auftrag andere Stoffe, Schnitte und Ansprüche mitbringt.
- Zuschneiden von Stoffen nach Schablonen und Skizzen
- Nähen und Steppen von Polsterbezügen und Kissenhüllen
- Herstellen von Gardinen, Querbehängen und Raumdekorationen
- Verarbeiten von Dekorationsstoffen wie Samt, Leinen, Leder oder Baumwollplüsch
- Einnähen von Kedern, Reißverschlüssen und Posamenten (z.B. Borten und Schnüre)
- Bügeln und Dämpfen von Fertigteilen
- Qualitätskontrolle und Dokumentation der Aufträge
Passt das zu dir?
Wenn du gerne mit den Händen arbeitest, ein Auge für Farben und Materialien hast und es dir Freude macht, wenn am Ende etwas Schönes entsteht – dann könnte dieser Beruf genau das Richtige für dich sein. Du brauchst keine bestimmte Schulbildung, aber Sorgfalt und Ausdauer sind wichtig, denn Nähfehler sieht man sofort. Wer Werken oder Textilgestaltung in der Schule mochte, hat schon einen guten Einstieg.
Voraussetzungen
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben – wichtig sind handwerkliches Geschick und die Bereitschaft, präzise zu arbeiten. Grundkenntnisse in Mathematik helfen dir beim Zuschnitt und bei Materialberechnungen. Die Ausbildung dauert 2 Jahre und findet im Betrieb (meist in Raumausstatter-Werkstätten) und in der Berufsschule statt.
Und danach?
Mit abgeschlossener Ausbildung hast du vielfältige Möglichkeiten: Du kannst in Raumausstatter-Betrieben, Möbelwerkstätten oder im Bereich Inneneinrichtung arbeiten. Wer mehr will, kann eine Weiterbildung zum Raumausstatter oder zur Raumausstatterin anschließen oder sich langfristig selbstständig machen. Auch eine Spezialisierung auf bestimmte Materialien oder Techniken – zum Beispiel historische Textilien oder Bühnenausstattung – ist möglich.
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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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