
Polsterer / Polsterin
Als Polsterer oder Polsterin verwandelst du Gestelle und Schaumstoffe in bequeme Möbel – vom klassischen Sofa bis zum modernen Schlafstuhl. Du arbeitest mit Stoff, Leder, Schaumstoff und Maschinen und sorgst dafür, dass Sitzen und Liegen wirklich Spaß macht.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
620–850 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Polsterer / Polsterin?
Du stellst Polstermöbel her – Sofas, Sessel, Liegen, Matratzenrahmen – und bringst dabei Handwerk, Material-Know-how und ein gutes Auge für Form und Qualität zusammen. Du arbeitest in Produktionsbetrieben der Polsterindustrie, wo aus Gestellen, Federn, Schaumstoffen und Bezugsstoffen fertige Möbelstücke entstehen.
- Schnittschablonen anfertigen und Bezugsstoffe sowie Vliese zuschneiden
- Bezüge nähen und passgenau auf Polsterteile aufbringen
- Gestelle vorbereiten, Unterfederungen und Polstergrundlagen einbauen
- Rücken-, Sitz- und Armpolster herstellen und montieren
- Rechnergestützte Maschinen einrichten, bedienen und warten
- Schaumstoffe und Kunststoffprofile in die richtige Form bringen und beziehen
- Elektrische Funktionselemente (z.B. Motorverstellung) einbauen und prüfen
- Prototypen entwickeln und Modellfehler erkennen
- Endkontrolle durchführen und Ergebnisse dokumentieren
Passt das zu dir?
Du magst es, mit deinen Händen etwas herzustellen, das andere täglich benutzen? Du bist genau, arbeitest gerne nach Plan – und hast trotzdem Freude daran, wenn ein Stück am Ende richtig gut aussieht und sitzt? Dann ist dieser Beruf für dich gemacht. Ideal, wenn du handwerkliches Geschick mit einem Sinn für Materialien und Formen verbindest.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – in der Praxis stellen viele Betriebe Azubis mit Hauptschulabschluss ein. Wichtiger sind:
- Handwerkliches Geschick und sorgfältiges Arbeiten
- Räumliches Vorstellungsvermögen für Zuschnitt und Montage
- Grundkenntnisse in Mathematik (Maße, Mengen, Zuschnittberechnungen)
- Ausdauer und körperliche Belastbarkeit (Stehen, Heben, Montieren)
Und danach?
Nach der Ausbildung hast du mehrere Wege nach vorn. Mit Berufserfahrung kannst du dich zum Polsterer-Meister weiterbilden und damit auch selbstständig einen Betrieb führen. Wer tiefer ins Thema will, spezialisiert sich auf Restaurierung, Fahrzeuginnenausbau oder exklusive Einzelanfertigung. Und mit dem Meistertitel öffnet sich auch die Tür zu einem Studium – zum Beispiel in Holztechnik oder Produktdesign.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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