heyJobstarter
Alle Berufe
AusbildungsberufNatur, Landwirtschaft & Umwelt

Produktionsfachkraft Chemie

Als Produktionsfachkraft Chemie bedienst du Produktionsanlagen in der chemischen Industrie, stellst Stoffe und Produkte her und sorgst dafür, dass alles sicher und reibungslos läuft.

Dauer

2 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

900–1.100 €

Das interessiert dich hier

Technik & MaschinenNatur, Tiere & UmweltHandwerk & Anpacken

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageGutes EinstiegsgehaltSpezialisierungMeister / Techniker / FachwirtStudium möglich

Was macht man als Produktionsfachkraft Chemie?

Du arbeitest mitten im Herz der chemischen Industrie – dort, wo aus Rohstoffen fertige Produkte entstehen. Ob Kunststoffe, Düngemittel, Farben oder pharmazeutische Grundstoffe: du hast deine Finger mit im Spiel. Konkret richtest du Produktionsanlagen ein, fährst sie an und überwachst die laufenden Prozesse. Wenn etwas nicht stimmt, greifst du rechtzeitig ein. Außerdem nimmst du Proben, bestimmst Messwerte wie Temperatur, Druck oder Dichte und dokumentierst alles sorgfältig.

  • Produktionsanlagen einrichten, starten, überwachen und abfahren
  • Chemische Lösungen herstellen und Proben entnehmen
  • Stoffe filtrieren, zentrifugieren, destillieren und trocknen
  • Rohrleitungen verbinden und auf Dichtheit prüfen
  • Mess- und Analysegeräte bedienen und auswerten
  • Rohstoffe bereitstellen und Wareneingänge kontrollieren
  • Anlagen warten und kleinere Instandhaltungsarbeiten durchführen
  • Sicherheits- und Umweltschutzvorschriften einhalten

Passt das zu dir?

Wenn dich Chemie und Physik in der Schule interessiert haben und du gern praktisch arbeitest, statt nur am Schreibtisch zu sitzen, ist das hier ein guter Match. Du bist sorgfältig, folgst Anweisungen genau und bleibst ruhig, auch wenn der Prozess unter Druck läuft – buchstäblich. Teamarbeit gehört genauso dazu wie das eigenverantwortliche Bedienen der Anlage in deiner Schicht.

Voraussetzungen

Rechtlich gibt es keinen vorgeschriebenen Schulabschluss – trotzdem erwarten die meisten Betriebe mindestens einen Hauptschulabschluss. Gute Noten in Chemie, Physik und Mathematik helfen dir, weil du Messwerte richtig einschätzen und Berechnungen im Kopf haben musst. Zuverlässigkeit und ein Sinn für Ordnung und Sicherheit sind genauso wichtig wie fachliches Interesse.

Und danach?

Nach deinen 2 Jahren hast du schon einen vollwertigen Berufsabschluss in der Tasche. Viele steigen direkt in feste Stellen in der chemischen Industrie ein – einem der bestbezahlten Industriezweige in Deutschland. Wer noch mehr will, kann über die Weiterbildung zum Chemikanten oder Chemiebetriebsjungwerker aufsteigen, sich zum Techniker weiterqualifizieren oder sogar ein duales Studium draufsetzen. Die Chemiebranche bietet echte Karrierewege – wenn du gas gibst, ist da jede Menge möglich.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

Alle Ausbildungen ansehen