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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Raumausstatter / Raumausstatterin

Als Raumausstatter:in verwandelst du leere Räume in echte Wohlfühlorte – du verlegst Böden, gestaltest Wände, polsterst Möbel und hängst Vorhänge auf. Handwerk trifft hier auf Kreativität und direkten Kundenkontakt.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

620–900 €

Das interessiert dich hier

Gestalten & KreativesHandwerk & AnpackenVerkauf & Kontakt

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ · Unternehmerisch

Perspektive

Hohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was machst du als Raumausstatter:in?

Stell dir vor, du betrittst einen Rohbau – kahle Wände, blanker Betonboden – und machst daraus einen Raum, in dem sich Menschen wirklich wohlfühlen. Genau das ist dein Job als Raumausstatter:in. Du bist die Person, die aus vier Wänden ein Zuhause macht. Dafür legst du Parkett, Linoleum oder PVC-Böden, tapezierst und gestaltest Wand- und Deckenflächen, nähst Vorhänge und Dekoration und polsterst Möbel neu.

  • Böden ausmessen, vorbereiten und verlegen (Parkett, Laminat, Linoleum, Kork und mehr)
  • Wände tapezieren, bekleiden und gestalten
  • Polstermöbel reparieren, beziehen und neu aufbauen
  • Vorhänge, Jalousien und Sonnenschutzanlagen montieren
  • Kunden beraten und Materialvorschläge machen
  • Entwürfe skizzieren und Raumpläne präsentieren
  • Maße nehmen, Materialmengen berechnen und Angebote vorbereiten

Passt das zu dir?

Du liebst es, wenn am Ende eines Arbeitstags ein sichtbares Ergebnis vor dir steht? Du hast ein Auge für Farben, Muster und Materialien – und packst gleichzeitig gerne an? Dann könnte dieser Beruf genau dein Ding sein. Raumausstatter:innen arbeiten sowohl am Schreibtisch (Planung, Kundengespräch) als auch auf Baustellen und direkt beim Kunden zu Hause. Kein Tag ist wie der andere.

Voraussetzungen

Einen festen Schulabschluss schreibt der Beruf nicht vor – viele Betriebe stellen aber Bewerber:innen mit Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife ein. Wichtiger als Noten sind ein handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen und Freude am Umgang mit Kunden. Mathe hilft beim Berechnen von Materialmengen, und wer gerne zeichnet oder ein Gespür für Einrichtung hat, ist klar im Vorteil.

Und danach?

Nach der Ausbildung stehen dir viele Türen offen. Du kannst dich in einem der vier Schwerpunkte (Boden, Polstern, Raumdekoration oder Wand- und Deckendekoration) weiter spezialisieren, die Meisterprüfung ablegen und deinen eigenen Betrieb eröffnen. Wer noch mehr Theorie möchte, kann über die Meister- oder Technikerqualifikation auch ein Studium anschließen. Erfahrene Raumausstatter:innen übernehmen außerdem Teamführung oder wechseln in den Vertrieb von Raumausstattungsprodukten.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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