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AusbildungsberufWirtschaft & Verwaltung

Rechtsanwaltsfachangestellter/Rechtsanwaltsfachangestellte

Als Rechtsanwaltsfachangestellte/r organisierst du den Kanzleialltag, kümmerst dich um Mandantenkorrespondenz und sorgst dafür, dass Fristen eingehalten werden – ohne dich läuft in einer Anwaltskanzlei gar nichts.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Mittlere Reife

Vergütung

620–750 €

Das interessiert dich hier

Büro, Planung & OrganisationMit Menschen arbeitenComputer & IT

Interessens-Typ (RIASEC): Ordnend-verwaltend · Sozial · Unternehmerisch

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageSpezialisierungFührungslaufbahnStudium möglich

Was macht man als Rechtsanwaltsfachangestellte/r?

Du bist das organisatorische Rückgrat einer Anwaltskanzlei. Während die Anwältinnen und Anwälte ihre Mandanten beraten und vor Gericht vertreten, sorgst du im Hintergrund dafür, dass alles reibungslos läuft: Du verwaltest Akten, schreibst juristische Schriftsätze nach Diktat, kommunizierst mit Mandanten und Gerichten – und behältst dabei immer den Überblick über laufende Fristen.

  • Schriftsätze, Klageschriften und Verträge nach Vorlage oder Diktat erstellen
  • Fristen und Wiedervorlagen überwachen – ein kleiner Fehler kann große Konsequenzen haben
  • Mandanten am Telefon und persönlich betreuen
  • Gerichts- und Anwaltskosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) berechnen
  • Korrespondenz mit Gerichten, Behörden und anderen Kanzleien führen
  • Akten anlegen, pflegen und archivieren – analog und digital
  • Zahlungsverkehr und Buchungen im Überblick behalten

Passt das zu dir?

Dieser Beruf ist ideal für dich, wenn du gerne mit Menschen zu tun hast, ein Auge fürs Detail hast und unter Druck ruhig bleibst. Du arbeitest in einem rechtlichen Umfeld – das bedeutet: Genauigkeit ist Pflicht. Gleichzeitig bist du oft das erste Gesicht, das Mandanten in einer stressigen Situation sehen. Empathie und Professionalität sind genauso gefragt wie Organisationstalent.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – in der Praxis stellen die meisten Kanzleien Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerem Schulabschluss oder Abitur ein. Wichtiger sind gute Deutschkenntnisse (du schreibst viele Texte!), ein Grundverständnis für rechtliche Zusammenhänge und Spaß an Büroarbeit. Englischkenntnisse sind ein Plus, besonders in international ausgerichteten Kanzleien.

Und danach?

Nach deiner Ausbildung kannst du dich zur Rechtsfachwirtin/zum Rechtsfachwirt weiterbilden – das ist der anerkannte Aufstieg in diesem Berufsfeld und öffnet Türen zu mehr Verantwortung und besserem Gehalt. Auch eine Spezialisierung auf bestimmte Rechtsgebiete wie Familienrecht, Strafrecht oder Unternehmensrecht ist möglich. Wer das Abitur hat, kann außerdem ein Jurastudium oder ein Studium der Rechtswissenschaften anschließen.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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