
Revierjäger/Revierjägerin
Als Revierjäger/in pflegst du Wildtierbestände, gestaltest Lebensräume und sorgst dafür, dass Natur und Jagd im Gleichgewicht bleiben – draußen im Revier, nicht am Schreibtisch.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
700–950 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend · Sozial
Perspektive
Was macht man als Revierjäger/in?
Du bist so etwas wie der Hüter deines Reviers: Du kennst jedes Tier, jeden Winkel Wald und weißt genau, was Natur im Gleichgewicht hält. Als Revierjäger/in planst und organisierst du den gesamten Jagdbetrieb – von der Wildzählung über den Abschuss bis zur Vermarktung des Wildbrets. Dabei arbeitest du eng mit Naturschutzbehörden, Förstern und anderen Partnern zusammen, damit Mensch und Tier langfristig nebeneinander leben können.
- Wildtierbestände beobachten, zählen und hegen
- Jagdreviere planen und Jagden organisieren und durchführen
- Jagdwaffen sachgerecht handhaben, pflegen und einsetzen
- Jagdhunde und andere Jagdhilfstiere halten, ausbilden und führen
- Lebensräume gestalten – Deckungsmöglichkeiten, Wasserstellen und Biotope anlegen
- Wildbret beurteilen, hygienisch verarbeiten und vermarkten
- Wildschäden erkennen, dokumentieren und regulieren
- Naturpädagogische Führungen und Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen vorbereiten
- Mit Naturschutzverbänden, Behörden und Kooperationspartnern zusammenarbeiten
Passt das zu dir?
Dieser Beruf ist genau richtig, wenn du es liebst, draußen zu sein – bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit. Du bist verantwortungsbewusst, geduldig und hast echtes Interesse an Tieren, Ökologie und Naturschutz. Wer hier erfolgreich ist, bringt außerdem ein gutes Gespür für Verantwortung mit: Der Umgang mit Jagdwaffen ist kein Kinderspiel und erfordert absolute Zuverlässigkeit. Und du arbeitest gerne selbstständig – im Revier bist du oft auf dich allein gestellt.
Voraussetzungen
Gesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, aber die meisten Betriebe bevorzugen Bewerber/innen mit Hauptschulabschluss oder mittlerer Reife. Wichtiger sind Interesse an Natur und Wildtieren sowie körperliche Fitness. Ein Jagdschein ist keine Voraussetzung für die Ausbildung, wird aber in der Regel während der Ausbildung erworben. Außerdem brauchst du für den Umgang mit Lebensmitteln (Wildbret) eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz.
Und danach?
Mit abgeschlossener Ausbildung kannst du in Forst- und Jagdverwaltungen, auf privaten Jagdgütern oder in Naturschutzorganisationen arbeiten. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung stehen dir Wege zur Revierleitung oder zur Selbstständigkeit als Jagdpächter offen. Wer noch tiefer einsteigen will, kann ein Studium der Forstwirtschaft oder des Wildtiermanagements dranhängen – da öffnen sich ganz neue Türen.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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