
Schädlingsbekämpfer/Schädlingsbekämpferin
Als Schädlingsbekämpfer/in spürst du Ratten, Insekten, Schimmel und Co. auf und sorgst dafür, dass Gebäude, Lebensmittelbetriebe und Wohnräume wieder sicher und befallsfrei sind. Du kombinierst Detektivarbeit mit chemischem und biologischem Fachwissen.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
700–1.050 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend · Sozial
Perspektive
Was macht man als Schädlingsbekämpfer/in?
Du bist die Person, die gerufen wird, wenn Ratten im Keller, Schaben in der Küche oder Holzwürmer im Dachstuhl ihr Unwesen treiben. Als Schädlingsbekämpfer/in analysierst du Befallssituationen, entwickelst die passende Strategie und setzt sie um – ob mit chemischen, biologischen oder physikalischen Methoden. Du arbeitest in Restaurants und Lebensmittelfabriken genauso wie in Privatwohnungen, Kliniken, Lagerhallen oder auf Bauernhöfen.
- Schädlingsbefall erkennen, bestimmen und dokumentieren
- Ausmaß des Befalls einschätzen und Ursachen analysieren
- Passende Bekämpfungsverfahren auswählen und durchführen (chemisch, biologisch, physikalisch)
- Gefahrstoffe sicher handhaben, lagern und entsorgen
- Gebäude und Bereiche gegen erneuten Befall absichern
- Kunden beraten und über Vorbeugungsmaßnahmen informieren
- Behörden und Gesundheitsämter einbinden, wenn nötig
Passt das zu dir?
Dieser Beruf ist ideal für dich, wenn du gerne draußen unterwegs bist, nicht zimperlich bist und Spaß daran hast, Probleme systematisch zu lösen. Du brauchst ein gutes Gespür für Natur und Tiere, aber auch technisches Verständnis für Geräte und Chemikalien. Der direkte Kundenkontakt ist ein großer Teil des Jobs – du erklärst, berätst und gibst Entwarnung, wenn alles erledigt ist.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreiben die Betriebe nicht vor, aber mit einem Hauptschulabschluss hast du gute Chancen. Wichtiger sind: Zuverlässigkeit, handwerkliches Geschick, keine Berührungsängste mit Tieren oder Chemikalien und ein gültiger Führerschein (den brauchst du fast immer, weil du viel mit dem Firmenfahrzeug unterwegs bist).
Und danach?
Nach der Ausbildung kannst du dich zum Geprüften Schädlingsbekämpfer-Meister weiterbilden und damit einen eigenen Betrieb gründen oder Führungsverantwortung übernehmen. Spezialisierungen auf Vorratsschutz, Holz- und Bautenschutz oder Hygienemanagement sind ebenfalls möglich. Weil der Beruf stark reguliert ist und echtes Fachwissen erfordert, sind gut ausgebildete Fachkräfte in Deutschland dauerhaft gefragt.
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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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