
Schuhmacher / Schuhmacherin
Als Schuhmacher:in reparierst du Schuhe, fertigst Einlagen an und stellst maßgefertigte Schuhwerk her – handwerklich und präzise, mit echtem Mehrwert für deine Kund:innen.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
500–750 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Schuhmacher:in?
Stell dir vor, ein Paar Lieblings-Sneaker kommt mit einer abgelösten Sohle zu dir – und du bist derjenige, der sie wieder zum Leben erweckt. Als Schuhmacher:in reparierst du Schuhe aller Art: von der klassischen Lederstiefelette über Sportschuhe bis hin zu Arbeitsschuhen. Du nähst, kleibst, schleifst und bearbeitest Leder, Gummi und Synthetikmaterialien mit Spezialmaschinen und feinen Handwerkstechniken. Neben der Reparatur kannst du je nach Spezialisierung auch orthopädische Einlagen anfertigen oder Maßschuhe herstellen – also Schuhwerk, das perfekt auf den Fuß einer einzelnen Person abgestimmt ist.
- Schuhe und Lederwaren reparieren (Absätze, Sohlen, Nähte, Reißverschlüsse)
- Materialien wie Leder, Gummi und Kunststoff bearbeiten und verarbeiten
- Orthopädische Einlagen und Maßschuhe anfertigen (je nach Fachrichtung)
- Kund:innen beraten, welche Reparatur sinnvoll ist oder wie Schuhe gepflegt werden
- Schuh- und Lederpflegeprodukte empfehlen und verkaufen
- Maschinen wie Näh- und Schleifmaschinen bedienen und pflegen
Passt das zu dir?
Du liebst es, mit den Händen zu arbeiten und etwas wirklich zu reparieren statt wegzuwerfen? Dann bist du hier richtig. Schuhmacher:in ist ein Beruf für Menschen, die Geduld mitbringen, präzise arbeiten und sich über ein sichtbares Ergebnis freuen. Du hast direkten Kund:innenkontakt und siehst am Ende jedes Tages, was du geleistet hast – ein sorgfältig repariertes Paar Schuhe, das noch Jahre hält.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreiben die meisten Betriebe nicht vor – mit einem Hauptschulabschluss kannst du voll durchstarten. Wichtiger sind handwerkliches Geschick, ein gutes Auge für Details und Spaß an Materialverarbeitung. Grundlegendes technisches Verständnis und Freude am Umgang mit Menschen runden das Profil ab.
Und danach?
Nach der Ausbildung kannst du dich weiter spezialisieren – zum Beispiel in der Orthopädieschuhtechnik, wo du eng mit Ärzt:innen und Physiotherapeut:innen zusammenarbeitest. Der Meisterabschluss öffnet dir die Tür zur Selbstständigkeit oder zur Betriebsleitung. Wer möchte, kann auch ins Ausland gehen – handwerkliches Können ist international gefragt.
Passende Ausbildungsplätze
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