
Screendesigner / Screendesignerin
Screendesigner gestalten digitale Benutzeroberflächen für Websites, Apps und Software – von der ersten Idee bis zum fertigen visuellen Konzept. Sie verbinden kreatives Gespür mit technischem Verständnis für moderne Endgeräte.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
700–1.050 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Künstlerisch-kreativ · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Screendesigner/in?
Du gestaltest alles, was Menschen auf Bildschirmen sehen und bedienen: App-Oberflächen, Websites, Software-Dashboards und digitale Werbemittel. Dabei geht es nicht nur ums Schönmachen – du denkst auch darüber nach, wie Nutzer durch ein Interface geführt werden und wo Buttons, Texte und Bilder am sinnvollsten sitzen. Du arbeitest mit modernen Designtools und bringst Marken auf den Bildschirm.
- Layouts, Farbkonzepte und Typografie für digitale Produkte entwickeln
- Wireframes und Prototypen erstellen, um Ideen sichtbar zu machen
- Designs für Smartphone, Tablet und Desktop anpassen (Responsive Design)
- Corporate-Design-Vorgaben in digitale Oberflächen übersetzen
- Mit Entwicklern und Kunden abstimmen, Feedback einarbeiten
- Design-Systeme und Styleguides pflegen
Passt das zu dir?
Du hast ein Auge für Details, kombinierst gerne Farben und Formen und arbeitest lieber am Computer als mit dem Pinsel? Dann könnte Screendesign dein Ding sein. Wichtig ist, dass du nicht nur kreativ bist, sondern auch strukturiert arbeitest – gute Designs entstehen selten auf Anhieb, sondern durch Ausprobieren, Überarbeiten und Abstimmen. Wenn dich das nicht abschreckt, bist du hier genau richtig.
Voraussetzungen
Für die Ausbildung brauchst du mindestens einen mittleren Schulabschluss, viele Betriebe wünschen sich Abitur. Wichtiger als Noten sind aber oft ein Portfolio oder erste Eigenversuche mit Designsoftware wie Figma oder Photoshop. Grundkenntnisse in HTML und CSS machen den Einstieg leichter, sind aber kein Muss.
Und danach?
Nach der Ausbildung kannst du dich auf UI-Design, UX-Design oder Motion Design spezialisieren. Viele Screendesigner steigen bei Agenturen oder Tech-Unternehmen ein, andere machen sich früh als Freelancer selbstständig. Wer mehr Tiefe will, kann im Anschluss Kommunikationsdesign oder Interaktionsdesign studieren – der Abschluss öffnet dafür direkt die Tür.
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