
Servicefahrer/Servicefahrerin
Als Servicefahrer/in bist du jeden Tag unterwegs – du lieferst Waren direkt zu Kunden, berätst sie vor Ort und kümmerst dich um alles rund um die Auslieferung. Eine Ausbildung mit viel Abwechslung, Selbstständigkeit und echtem Kundenkontakt.
Dauer
2 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
700–900 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Unternehmerisch · Sozial
Perspektive
Was macht man als Servicefahrer/in?
Du bist das Gesicht deines Unternehmens – und das buchstäblich auf der Straße. Als Servicefahrer/in lieferst du Waren zu Privat- oder Geschäftskunden, planst deine Touren eigenständig und sorgst dafür, dass alles pünktlich und unbeschadet ankommt. Dabei ist es nicht damit getan, ein Paket an die Tür zu stellen: Du berätst Kunden direkt vor Ort, weist sie in die Bedienung von Geräten ein, nimmst Zahlungen entgegen und kümmerst dich auch um Rückgaben oder Reklamationen.
- Touren planen und Fahrtstrecken optimieren
- Waren be- und entladen sowie auf Vollständigkeit und Zustand prüfen
- Kunden persönlich beliefern und über Produkte oder Serviceleistungen informieren
- Geräte oder Produkte beim Kunden in Betrieb nehmen und erklären
- Zahlungen kassieren und Lieferdokumente pflegen
- Warenbestände kontrollieren, Fehlmengen melden und Retouren bearbeiten
- Fahrzeug auf Betriebs- und Verkehrssicherheit prüfen
Passt das zu dir?
Du bist gerne unterwegs, hast Lust auf Kundenkontakt und behältst auch dann den Überblick, wenn der Tag mal unruhig wird? Dann ist das genau dein Ding. Als Servicefahrer/in arbeitest du sehr selbstständig – niemand schaut dir den ganzen Tag über die Schulter. Du planst deine Route selbst, entscheidest vor Ort und bist direkt für Kunden zuständig. Wichtig: Du brauchst einen Führerschein Klasse B und musst mindestens 18 Jahre alt sein.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – viele Betriebe stellen bereits mit Hauptschulabschluss ein. Was zählt, sind Zuverlässigkeit, ein freundliches Auftreten und Spaß am Umgang mit Menschen. Gute Kenntnisse in Mathe (Tourenzeiten, Abrechnungen), Deutsch (Kundengespräche, Dokumente) und Grundkenntnisse in Technik (kleine Fahrzeuginspektionen) sind hilfreich. Der Führerschein ist Pflicht – viele machen ihn parallel zur Ausbildung.
Und danach?
Nach deiner 2-jährigen Ausbildung hast du ordentlich Erfahrung im Vertrieb, Logistik und Kundenkontakt gesammelt. Von hier aus kannst du dich zum Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung weiterqualifizieren, in Führungspositionen wie Teamleiter/in Logistik wechseln oder dich auf bestimmte Branchen spezialisieren – zum Beispiel Medizintechnik, Lebensmittel oder Getränke. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung ist auch der Schritt in die Selbstständigkeit möglich.
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