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Ausbildungsberuf

Spielzeughersteller/Spielzeugherstellerin

Als Spielzeughersteller/in fertigst du Spielzeug und Spielwaren – von Kuscheltieren über Holzspielzeug bis hin zu Kunststofffiguren – und sorgst dafür, dass jedes Teil sicher, funktionsfähig und toll aussieht.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

620–850 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenGestalten & KreativesTechnik & Maschinen

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ

Perspektive

Meister / Techniker / FachwirtStudium möglichFührungslaufbahn

Was macht man als Spielzeughersteller/in?

Du bist Teil des Teams, das Spielzeug zum Leben erweckt. In der Produktion arbeitest du mit verschiedensten Materialien – Holz, Textilien, Kunststoff und Metall – und bringst sie in Form. Du bedienst Maschinen, schneidest Zuschnitte, montierst Einzelteile und verleihst dem fertigen Spielzeug den letzten Schliff. Kurzum: Ohne dich kämen keine Kuscheltiere, keine Holzautos und keine Spielfiguren in den Handel.

  • Maschinen und Anlagen einrichten, bedienen und überwachen
  • Werk- und Hilfsstoffe auswählen, zuschneiden und bearbeiten (bohren, fräsen, kleben, stanzen)
  • Einzelteile zusammenfügen und montieren – z. B. Augen einsetzen, Haare befestigen, Effektmechanismen einbauen
  • Oberflächen veredeln und Spielzeug dekorieren
  • Zuschnittschablonen anfertigen und Textilien schnittmustergerecht verarbeiten
  • Qualitätskontrollen durchführen und Sicherheitsstandards einhalten
  • Produktionsabläufe planen und vorbereiten

Passt das zu dir?

Wenn du gerne mit den Händen arbeitest, ein Gespür für Materialien hast und Freude daran findest, etwas herzustellen, das anderen – vor allem Kindern – Spaß macht, bist du hier richtig. Du arbeitest präzise, kannst dich auf Maschinen konzentrieren und bringst ein Auge für Details mit. Kreativität kommt beim Dekorieren und Gestalten ebenfalls zum Einsatz.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt der Gesetzgeber nicht vor – in der Praxis stellen viele Betriebe Bewerber/innen mit Hauptschulabschluss ein. Wichtig sind handwerkliches Geschick, Sorgfalt und Zuverlässigkeit. Grundkenntnisse in Mathematik und Technik helfen dir im Umgang mit Maschinen und Maßen.

Und danach?

Nach deiner Ausbildung kannst du direkt in der Spielzeugindustrie durchstarten und dich zum Beispiel als Maschinenführer/in oder Gruppenleiter/in weiterentwickeln. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung – etwa zum/zur Industriemeister/in – übernimmst du mehr Verantwortung. Auch eine Weiterqualifizierung über ein Studium (z. B. Produktionstechnik) ist möglich.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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