
Sport- und Fitnesskaufmann/Sport- und Fitnesskauffrau
Als Sport- und Fitnesskaufmann/-frau managst du den Betrieb von Fitnessstudios und Sportanlagen – von der Mitgliederberatung über die Trainingsplanung bis hin zu Marketing und Abrechnung. Du verbindest echte Sportbegeisterung mit kaufmännischem Know-how.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
850–1.050 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Unternehmerisch · Sozial · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als Sport- und Fitnesskaufmann/-frau?
Du arbeitest an der Schnittstelle zwischen Sport und Business. In Fitnessstudios, Sportzentren oder beim Sportverein sorgst du dafür, dass der Laden läuft – und zwar in jeder Hinsicht. Das heißt: Mitglieder gewinnen, beraten und halten, Trainingspläne erstellen, Kurse organisieren und gleichzeitig die Kasse im Blick behalten. Du bist gleichzeitig Ansprechperson, Organisationstalent und Zahlenmensch.
- Neue Mitglieder beraten und passende Angebote zusammenstellen
- Individuelle Eingangs-Checks und Trainingspläne für Kunden erstellen
- Sportveranstaltungen und Kurse planen, koordinieren und abrechnen
- Marketingkampagnen entwickeln und Mitgliederwerbung betreiben
- Beiträge und Gebühren berechnen, Zahlungsverkehr und Mahnwesen bearbeiten
- Betriebliche Kennzahlen auswerten und Controlling durchführen
- Sportgeräte und Anlagen auf ihre Funktionsfähigkeit prüfen
- Reklamationen bearbeiten und Kundenzufriedenheit sicherstellen
Passt das zu dir?
Du liebst Sport, bist aber auch gut mit Zahlen und magst den Kontakt zu Menschen? Dann könnte das dein Ding sein. In diesem Beruf triffst du täglich auf unterschiedliche Menschen – Trainingsneulinge, Leistungssportler, Firmengruppen – und hilfst ihnen, das passende Angebot zu finden. Gleichzeitig übernimmst du echte Verantwortung für kaufmännische Abläufe, denn ohne solides Business-Denken läuft auch das beste Fitnessstudio nicht.
Voraussetzungen
Gesetzlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, in der Praxis suchen Betriebe aber meist Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerer Reife oder Abitur. Manche Studios verlangen zusätzlich einen sportlichen Eignungstest. Gut für dich sind:
- Sportaffinität – du kennst dich mit Training und Bewegung aus
- Kommunikationsstärke – du redest gern und verständlich mit Kunden
- Mathe-Kenntnisse – für Kalkulationen, Abrechnungen und Controlling
- Organisationstalent – Events und Kurspläne wollen gut koordiniert sein
Und danach?
Nach der Ausbildung stehen dir viele Wege offen. Du kannst dich zum Fitnessfachwirt weiterbilden, eine Führungsposition im Studio übernehmen oder dich mit einem eigenen Fitness-Konzept selbstständig machen. Mit Abitur ist auch ein Studium in Sportmanagement, Sportökonomie oder BWL eine Option, manchmal sogar ohne Wartesemester dank deiner Praxiserfahrung.
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