
Stanz- und Umformmechaniker/Stanz- und Umformmechanikerin
Als Stanz- und Umformmechaniker/in richtest du Maschinen ein und stellst Metallteile durch Stanzen, Biegen und Pressen her – präzise Fertigung für Industrie, Elektronik und Fahrzeugbau.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
860–1.100 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Stanz- und Umformmechaniker/in?
Du arbeitest dort, wo Metall in Form gebracht wird – buchstäblich. Als Stanz- und Umformmechaniker/in richtest du Stanz- und Umformmaschinen ein, fährst die Produktion an und sorgst dafür, dass Metallteile millimetergenau entstehen. Ob für Autos, Elektronikgeräte oder Raumfahrttechnik: ohne diese Präzisionsteile läuft nichts.
- Maschinen und Anlagen für die Stanz- und Umformtechnik rüsten und einrichten
- Werkzeuge, Materialzuführungen und Steuerungen einstellen
- Produktionsparameter programmieren und Probeläufe durchführen
- Laufende Produktion überwachen und optimieren
- Störungen erkennen, analysieren und beheben
- Werkstoffeigenschaften beurteilen und Qualität der Bauteile prüfen
- Bauteile zu Baugruppen fügen und montieren
Passt das zu dir?
Du bist genau richtig hier, wenn Maschinen dich faszinieren und du gerne verstehst, wie Dinge funktionieren. Technisches Verständnis, Sorgfalt und ein gutes Gespür für Präzision sind deine Stärken. Du packst gerne an, arbeitest strukturiert und hast keine Scheu davor, auch mal eine Störung zu suchen und zu beheben. Dann wirst du in diesem Beruf richtig aufgehen.
Voraussetzungen
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben – in der Praxis steigen viele Azubis mit einem Hauptschulabschluss ein. Wichtig sind gute Kenntnisse in Mathe (Rechnen mit Maßen, Toleranzen) und Physik sowie Interesse an technischen Zusammenhängen. Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit sind ebenfalls gefragt, denn du arbeitest oft im Schichtbetrieb.
Und danach?
Nach deiner Ausbildung bist du in der Metall- und Elektroindustrie sehr gefragt – von Automobilzulieferern bis zur Luft- und Raumfahrt. Wer mehr will, kann sich zum Industriemeister Metall weiterbilden oder einen Techniker-Abschluss draufsetzen. Mit der Fachhochschulreife steht dir auch ein Studium offen, z.B. im Maschinenbau oder in der Fertigungstechnik.
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