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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Straßenbauer/Straßenbauerin

Als Straßenbauer/in baust du die Wege, auf denen alle fahren – von der Asphaltdecke über Pflasterflächen bis zu Entwässerungssystemen. Ohne dich läuft im wahrsten Sinne des Wortes nichts.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

800–1.200 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenTechnik & MaschinenNatur, Tiere & Umwelt

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageSystemrelevantMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichFührungslaufbahn

Was macht man als Straßenbauer/in?

Du bist dafür zuständig, dass Straßen, Gehwege, Plätze und Radwege entstehen – und in Schuss bleiben. Auf der Baustelle packst du richtig an: Du bereitest den Untergrund vor, verlegst Schichten aus Kies, Beton oder Asphalt und sorgst dafür, dass Wasser sauber abläuft. Kurz gesagt: Alles, worüber Autos und Menschen täglich rollen, ist dein Werk.

  • Baustellen einrichten, absichern und wieder räumen
  • Erdarbeiten durchführen – Baugruben ausheben, Gräben anlegen
  • Unterbau herstellen: Schotter, Tragschichten und Beton einbauen
  • Asphalt einbauen und verdichten
  • Pflasterflächen aus Natur- oder Kunststein verlegen
  • Bordsteine, Rinnen und Schachtabdeckungen setzen
  • Entwässerungssysteme und Drainagerohre einbauen
  • Aufmaße nehmen und Baupläne lesen

Passt das zu dir?

Du bist gerne draußen, auch wenn das Wetter mal nicht mitspielt? Du hast Lust auf körperliche Arbeit, willst aber auch präzise arbeiten und sehen, was du geleistet hast? Dann ist das dein Ding. Straßenbauer/innen brauchen Ausdauer, Teamgeist und ein gutes Gefühl für Maße – denn ein paar Millimeter Gefälle entscheiden darüber, ob Regenwasser richtig abläuft oder staut.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt niemand vor – viele Betriebe stellen mit Hauptschulabschluss ein. Wichtiger ist, dass du körperlich fit bist, gerne im Team arbeitest und keine Scheu vor Maschinen hast. Mathe und Physik helfen dir beim Verstehen von Neigungen, Lasten und Mischungsverhältnissen.

Und danach?

Nach der Ausbildung hast du richtig gute Karten: Du kannst dich zum Vorarbeiter oder Polier hocharbeiten, den Meister im Straßenbauer-Handwerk machen oder über eine Aufstiegsfortbildung zum Techniker werden. Mit dem Meisterbrief steht dir auch der Weg in die Selbstständigkeit offen. Wer den akademischen Weg mag, kann über den Meister sogar studieren – zum Beispiel Bauingenieurwesen.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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