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AusbildungsberufVerkehr & Logistik

Straßenwärter/ Straßenwärterin

Als Straßenwärter/in sorgst du dafür, dass Straßen, Brücken und Wege sicher und in Schuss bleiben – vom Winterdienst über Asphaltarbeiten bis zur Grünpflege direkt vor Ort.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

820–1.050 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenNatur, Tiere & UmweltTechnik & Maschinen

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend

Perspektive

SystemrelevantHohe NachfrageZukunftssicherMeister / Techniker / FachwirtStudium möglichFührungslaufbahn

Was macht man als Straßenwärter/in?

Du bist dafür verantwortlich, dass Straßen, Autobahnen und Radwege sicher befahrbar bleiben. Das bedeutet: Du kontrollierst regelmäßig den Zustand der Fahrbahn, flickst Schlaglöcher, erneuerts Markierungen und stellst Verkehrszeichen auf. Bei Baustellen sicherst du die Arbeitsstelle ab, damit weder du noch der Verkehr in Gefahr gerät. Im Winter räumst und streust du – dann ist oft Nacht- und Wochenendeinsatz angesagt.

  • Fahrbahnen kontrollieren, Schäden erkennen und reparieren (Asphalt, Beton, Pflaster)
  • Verkehrszeichen aufstellen, warten und erneuern
  • Grünflächen entlang der Straße mähen, zurückschneiden und pflegen
  • Gefahrstellen sichern und Unfallstellen absichern
  • Winterdienst: Räumen, Streuen, Eisflächen beseitigen
  • Bauwerke wie Brücken und Tunnel beobachten und Schäden dokumentieren
  • Maschinen, Fahrzeuge und Werkzeug pflegen und warten

Passt das zu dir?

Du bist gerne draußen und packst lieber mit an, als den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen? Dann ist dieser Job genau das Richtige. Du arbeitest bei jedem Wetter – Sonne, Regen, Schnee – und hast keine Angst vor körperlicher Arbeit. Gleichzeitig brauchst du ein gutes Gespür für Sicherheit, weil du oft direkt am Straßenverkehr arbeitest. Technisches Verständnis und Teamwork sind ebenfalls gefragt, denn viele Aufgaben erledigst du gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen.

Voraussetzungen

Für die Ausbildung reicht in der Regel ein Hauptschulabschluss. Wichtiger sind aber: handwerkliches Geschick, körperliche Fitness und Zuverlässigkeit. Ein Führerschein – oft Klasse B und C – ist spätestens während der Ausbildung sinnvoll, weil du Fahrzeuge und Maschinen bedienst. Gute Kenntnisse in Mathe und Technik helfen dir im Berufsschulunterricht.

Und danach?

Mit abgeschlossener Ausbildung hast du gute Karten auf dem Arbeitsmarkt – Straßen müssen immer gepflegt werden, das ist systemrelevant. Du kannst dich zum Straßenmeister/Straßenmeisterin weiterbilden oder über den zweiten Bildungsweg ein Studium anschließen. Wer Führungsverantwortung übernehmen will, steigt zum Vorarbeiter oder Streckenmeister auf. Auch eine Spezialisierung – etwa auf Tunneltechnik oder Verkehrsleitsysteme – ist möglich.

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