
Tätowierer / Tätowiererin
Als Tätowierer:in verwandelst du Haut in Kunst – du berätst Kund:innen, entwirfst Motive und stichst sie dauerhaft in die Haut, immer mit höchsten Hygienestandards.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
550–900 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Künstlerisch-kreativ · Praktisch-technisch · Sozial
Perspektive
Was macht man als Tätowierer:in?
Du arbeitest mit Nadel, Farbe und einer Menge Kreativität – und das Ergebnis bleibt ein Leben lang. Als Tätowierer:in bist du gleichzeitig Künstler:in, Berater:in und Hygieneprofi. Du gestaltest individuelle Motive, arbeitest eng mit deinen Kund:innen zusammen und setzt deren Wünsche präzise auf der Haut um. Der Job ist handwerklich anspruchsvoll und gleichzeitig sehr kreativ – kein Tattoo ist wie das andere.
- Kund:innen beraten: Motiv, Stil, Platzierung und Größe gemeinsam besprechen
- Eigene Entwürfe zeichnen und digitale Vorlagen erstellen oder anpassen
- Tattoos mit professionellen Geräten stechen – von kleinen Symbolen bis zu großflächigen Designs
- Arbeitsmaterialien, Geräte und den Bereich nach strengen Hygienevorschriften vorbereiten und desinfizieren
- Kund:innen nach dem Tattoo über Heilung und Pflege informieren
- Termine verwalten, Kundenkartei führen und den Studiobetrieb mitorganisieren
- Trends verfolgen und den eigenen Stil kontinuierlich weiterentwickeln
Passt das zu dir?
Wenn du ein gutes Auge für Formen und Farben hast, gerne mit Menschen arbeitest und handwerkliches Geschick mitbringst, könnte das dein Beruf sein. Du brauchst außerdem Geduld – sowohl beim Zeichnen als auch beim Stechen – und ein echtes Interesse an Hygiene und Sicherheit. Der Umgang mit Menschen, die manchmal nervös sind oder Schmerzen haben, gehört zum Alltag dazu.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber die meisten Betriebe erwarten mindestens einen Hauptschulabschluss. Viel wichtiger sind eine aussagekräftige Bewerbungsmappe mit eigenen Zeichnungen oder anderen kreativen Arbeiten sowie erste Erfahrungen im Zeichnen oder Gestalten. Grundkenntnisse in Biologie (Hautaufbau!) und ein Bewusstsein für Hygiene sind ein echtes Plus.
Und danach?
Nach der Ausbildung hast du mehrere Wege: Du kannst dich als selbstständige:r Tätowierer:in niederlassen und ein eigenes Studio eröffnen – das ist für viele das große Ziel. Alternativ bleibst du als Angestellte:r in einem Studio und spezialisierst dich auf bestimmte Stile wie Realismus, Japanese Traditional oder Fine Line. Wer hoch hinaus will, kann eine Meisterprüfung im Kosmetikhandwerk ablegen oder Weiterbildungen in Gesundheit, Design oder Unternehmensführung nutzen.
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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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