
Technischer Konfektionär/Technische Konfektionärin
Als Technischer Konfektionär oder Technische Konfektionärin stellst du technische Produkte aus textilen und flexiblen Materialien her – von Schutzkleidung über Planen bis hin zu Airbags oder Sicherheitsgurten.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Ohne / Hauptschule
Vergütung
700–900 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als Technischer Konfektionär?
Stell dir vor, du arbeitest nicht mit modischen Klamotten, sondern mit Materialien, die wirklich gebraucht werden: Schutzanzüge für Feuerwehr und Industrie, Planen für Transporter und Baustellen, Airbags in Autos oder spezielle Schutztextilien für die Medizin. Genau das ist dein Revier als Technischer Konfektionär. Du schneidest, nähst, schweißt oder klebt textile und flexible Werkstoffe zu funktionalen Produkten zusammen – immer nach technischen Zeichnungen und genauen Maßvorgaben.
- Zuschneiden von Geweben, Folien, Leder oder technischen Textilien nach Plan
- Verbinden von Materialien durch Nähen, Schweißen, Kleben oder Nieten
- Bedienen von Industrie-Nähmaschinen, Schneidanlagen und Schweißgeräten
- Qualitätskontrolle: Maße prüfen, Nähte testen, Mängel erkennen
- Pflege und einfache Wartung der Maschinen und Geräte
- Arbeiten nach technischen Unterlagen und Stücklisten
Passt das zu dir?
Du bist gut aufgehoben in diesem Beruf, wenn du handwerklich geschickt bist und Spaß daran hast, mit deinen Händen etwas Greifbares herzustellen. Präzision ist hier das A und O – ein paar Millimeter Abweichung können den Unterschied machen, ob ein Sicherheitsgurt hält oder nicht. Du arbeitest gerne nach genauen Vorgaben, bist konzentriert und hast ein Gefühl für Materialien und Qualität. Maschinenarbeit macht dir nichts aus, und du freust dich, wenn am Ende ein fertiges Produkt vor dir liegt.
Voraussetzungen
Für diese Ausbildung reicht in den meisten Betrieben ein guter Hauptschulabschluss. Wichtiger als Zeugnisse sind dein handwerkliches Geschick, Sorgfalt und die Bereitschaft, an Maschinen zu arbeiten. Grundkenntnisse in Mathematik helfen beim Umrechnen von Maßen und beim Lesen technischer Zeichnungen.
Und danach?
Mit abgeschlossener Ausbildung hast du gute Chancen in der Schutzkleidungs-, Automobil-, Bau- oder Medizintechnik-Branche. Du kannst dich zum Industriemeister Textil weiterbilden, eine Weiterqualifikation als Techniker anstreben oder mit Berufserfahrung in Richtung Arbeitsvorbereitung und Qualitätsmanagement wechseln. Wer möchte, kann auch ein technisches Studium dranhängen – mit Berufserfahrung oft in verkürzter Form.
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