
Technischer Systemplaner/Technische Systemplanerin
Als Technische/r Systemplaner/in planst und zeichnest du technische Anlagen und Systeme – von Heizungs- und Lüftungsanlagen über Elektrotechnik bis zu Rohrleitungen. Deine Pläne sind die Grundlage, nach der auf Baustellen gearbeitet wird.
Dauer
3,5 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
700–1.050 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als Technische/r Systemplaner/in?
Du planst technische Systeme und Anlagen – und das mit echter Wirkung: Wärme, Strom, Wasser und Luft kommen nur dann sicher und effizient ans Ziel, wenn jemand vorher ordentlich geplant hat. Als Technische/r Systemplaner/in erstellst du genau diese Pläne. Ob Heizungsanlage in einem Wohnhaus, Lüftungssystem in einer Halle oder Elektroinstallation in einem Bürogebäude – du bringst das alles auf dem Rechner in Form.
- Du erstellst technische Zeichnungen und Pläne mit CAD-Software (z. B. AutoCAD oder Revit)
- Du berechnest Strecken, Leistungen und Materialmengen für Anlagen
- Du arbeitest Ausführungspläne und Stücklisten aus, die direkt auf der Baustelle genutzt werden
- Du koordinierst deine Pläne mit anderen Gewerken wie Architekten oder Statikern
- Du nutzt Building Information Modeling (BIM) – das digitale Planen in 3D-Modellen
- Du prüfst Pläne auf Fehler und passt sie an veränderte Anforderungen an
Passt das zu dir?
Technische/r Systemplaner/in ist perfekt für dich, wenn du gerne am PC arbeitest, technisch denkst und ein Auge für Details hast. Du solltest keine Scheu vor Zahlen und Normen haben und Spaß daran finden, wenn aus deinem Plan am Ende ein echtes Gebäude entsteht. Wer gerne präzise arbeitet und sich vorstellt, wie Technik unsichtbar in Gebäuden steckt, ist hier richtig.
Voraussetzungen
Formal wird meist ein mittlerer Bildungsabschluss erwartet, aber manche Betriebe nehmen auch Hauptschüler/innen mit guten Noten. Wichtiger als der Abschluss sind oft Mathe-Kenntnisse, räumliches Vorstellungsvermögen und Interesse an Technik. Erste Erfahrungen mit Zeichnen oder am Computer helfen.
Und danach?
Nach deiner Ausbildung bist du gefragter Fachmann oder Fachfrau auf dem Bau – und das in einer Branche, die boomt. Du kannst dich zum Techniker/zur Technikerin weiterbilden, ein Studium im Bauingenieurwesen oder in der Versorgungstechnik dranhängen oder dich auf bestimmte Fachrichtungen wie Stahl- und Metallbautechnik oder Heizungs-, Klima- und Sanitärtechnik spezialisieren. Mit Erfahrung übernimmst du auch Projektverantwortung oder machst dich selbstständig.
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