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AusbildungsberufMedien & Gestaltung

Textilgestalter im Handwerk/Textilgestalterin im Handwerk

Als Textilgestalter:in im Handwerk entwirfst und fertigst du textile Produkte – vom Entwurf bis zum fertigen Stück, ob Stickerei, Weben, Drucken oder Nähen.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

370–560 €

Das interessiert dich hier

Gestalten & KreativesHandwerk & Anpacken

Interessens-Typ (RIASEC): Künstlerisch-kreativ · Praktisch-technisch

Perspektive

Meister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichStudium möglich

Was macht man als Textilgestalter:in im Handwerk?

Du arbeitest mit Stoff, Faden und Form – und verwandelst textile Materialien in handgefertigte Produkte, die wirklich was hermachen. Je nach Fachrichtung spezialisierst du dich auf Stickerei, Weben, Drucken, Posamentierarbeiten oder Filzen. Du lernst, wie man Muster entwirft, Farben kombiniert, Maschinen bedient und von Hand arbeitet. Das Ergebnis: einzigartige Textilien für Mode, Inneneinrichtung, Bühnen oder Sammlerstücke.

  • Entwurf und Planung von Mustern, Motiven und Farbkombinationen
  • Auswahl und Vorbereitung von Garnen, Stoffen und Färbemitteln
  • Bedienen und Einrichten von Webstuhl, Stickmaschine oder Druckvorrichtungen
  • Handarbeitstechniken wie Nähen, Knüpfen, Filzen oder Klöppeln
  • Kontrolle der Qualität und Nachbearbeitung fertiger Stücke
  • Kundenberatung und Abstimmung bei individuellen Aufträgen

Passt das zu dir?

Dieser Beruf ist ideal, wenn du gerne mit den Händen arbeitest und gleichzeitig ein gutes Auge für Farben, Formen und Details hast. Du brauchst Geduld für aufwendige Handarbeiten und Spaß daran, aus Rohmaterial etwas Schönes zu schaffen. Wenn dir Kreativität genauso wichtig ist wie Genauigkeit, bist du hier genau richtig.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – viele Betriebe nehmen Bewerber:innen mit Hauptschulabschluss. Wichtiger sind handwerkliches Geschick, Sorgfalt und Begeisterung fürs Gestalten. Grundkenntnisse in Farb- und Formgestaltung sind ein Plus, aber kein Muss – du lernst das alles in der Ausbildung.

Und danach?

Mit deiner abgeschlossenen Ausbildung stehen dir mehrere Wege offen: Du kannst dich zur Meisterin oder zum Meister im Textilhandwerk weiterbilden und dann deinen eigenen Betrieb eröffnen. Spezialisierungen auf Restaurierung historischer Textilien, Bühnen- und Kostümausstattung oder nachhaltige Textilproduktion bieten spannende Nischen. Wer studieren möchte, kann mit entsprechender Qualifikation ein Design- oder Textilingenieur-Studium anschließen.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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