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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Tiefbaufacharbeiter/Tiefbaufacharbeiterin

Als Tiefbaufacharbeiter oder Tiefbaufacharbeiterin baust du die unsichtbare Infrastruktur unserer Städte – Straßen, Kanäle, Rohrleitungen und Fundamente, ohne die nichts funktioniert.

Dauer

2 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

800–1.100 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenTechnik & MaschinenNatur, Tiere & Umwelt

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageSystemrelevantMeister / Techniker / FachwirtStudium möglichSpezialisierung

Was macht man als Tiefbaufacharbeiter/-in?

Tief unter unseren Füßen steckt eine riesige Welt aus Rohren, Kabeln, Kanälen und Fundamenten – und du bist dabei, wenn sie entsteht. Als Tiefbaufacharbeiter oder Tiefbaufacharbeiterin sorgst du dafür, dass Wasser fließt, Abwasser abgeleitet wird, Straßen ihren Untergrund bekommen und Gebäude sicher stehen. Deine Arbeit sieht man am Ende oft nicht – aber ohne sie läuft buchstäblich nichts.

  • Erde ausheben und Baugruben sichern – mit Bagger, Verbau und Handwerkzeug
  • Rohrleitungen und Kanäle verlegen (Wasser, Abwasser, Gas, Strom)
  • Straßen und Wege unterbauen, Pflaster- und Asphaltflächen vorbereiten
  • Fundamente und Stützwände herstellen
  • Baumaterialien messen, anmischen und fachgerecht verarbeiten
  • Baustellen einrichten, Geräte und Maschinen bedienen
  • Qualitätskontrollen durchführen und Dokumentation führen

Passt das zu dir?

Diesen Job liebst du, wenn du gerne anpackst, draußen arbeitest und es dich stolz macht, am Ende des Tages echte Ergebnisse zu sehen. Du arbeitest im Team und hast keine Angst vor körperlichem Einsatz oder wechselndem Wetter. Maschinen faszinieren dich, du denkst praktisch und genau – denn im Tiefbau muss jeder Anschluss sitzen.

Voraussetzungen

Ein Hauptschulabschluss reicht als Einstieg. Wichtiger als Zeugnisse ist deine Einstellung: handwerkliches Geschick, Teamgeist, Zuverlässigkeit und körperliche Fitness. Grundkenntnisse in Mathe und Physik helfen dir beim Verstehen von Plänen, Maßen und Berechnungen.

Und danach?

Nach deiner 2-jährigen Ausbildung kannst du direkt auf Baustellen loslegen – oder du hängst noch ein Jahr dran und schließt als Straßenbauer/-in, Kanalbauer/-in oder in einem anderen Tiefbauschwerpunkt ab. Mit Erfahrung und Weiterbildung kannst du den Meister machen, zum Polier aufsteigen oder dich als Techniker weiterentwickeln. Wer ganz nach oben will: Ein Studium im Bauingenieurwesen ist möglich, oft auch berufsbegleitend.

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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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