
Tierpfleger / Tierpflegerin
Als Tierpfleger:in kümmerst du dich um Tiere in Zoos, Tierheimen oder Forschungseinrichtungen – von der täglichen Pflege bis zur Gesundheitsüberwachung. Du bist der erste Ansprechpartner, wenn ein Tier Hilfe braucht.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
800–1.050 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Sozial · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Tierpfleger:in?
Du liebst Tiere und kannst dir nichts Besseres vorstellen, als den ganzen Tag mit ihnen zu verbringen? Dann könnte die Ausbildung zur Tierpflegerin oder zum Tierpfleger genau dein Ding sein. Du sorgst dafür, dass Tiere in Zoos, Tierparks, Tierheimen, Versuchstiereinrichtungen oder landwirtschaftlichen Betrieben gut versorgt sind – und das bedeutet weit mehr als nur füttern und streicheln.
- Tiere füttern, tränken und ihren Gesundheitszustand täglich beobachten
- Gehege, Stallungen und Aquarien reinigen und pflegen
- Tiere beim Tierarzt assistieren und medizinische Grundversorgung durchführen
- Verhaltensweisen dokumentieren und auffälligkeiten melden
- Junge Tiere aufziehen und an Menschen gewöhnen
- Besucher:innen über Tiere informieren und Führungen begleiten (je nach Einrichtung)
- Futter vorbereiten und auf artgerechte Ernährung achten
Passt das zu dir?
Tierpfleger:in ist kein Job für jemanden, der morgens schön schlafen möchte – frühe Schichten, Wochenendarbeit und Wetterfestigkeit gehören dazu. Dafür bekommst du jeden Tag etwas zurück, das kein anderer Job bieten kann: das Vertrauen eines Tieres. Wenn du körperlich fit bist, keine Scheu vor Dreck hast und ein echtes Gespür für Tiere mitbringst, macht diese Ausbildung riesig Spaß.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – in der Praxis stellen viele Betriebe aber Azubis mit mittlerem Bildungsabschluss ein. Wichtiger als Noten sind Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit. Grundkenntnisse in Biologie helfen, sind aber kein Muss. Ein Praktikum in einem Zoo, Tierheim oder einer landwirtschaftlichen Einrichtung ist die beste Vorbereitung – und oft der Türöffner für einen Ausbildungsplatz.
Und danach?
Mit abgeschlossener Ausbildung kannst du dich weiter spezialisieren – zum Beispiel auf exotische Tiere, Meerestiere oder Versuchstierhaltung. Mit Berufserfahrung ist auch der Weg zum zoologischen Fachberater oder zur Tierpflege-Teamleitung möglich. Wer noch höher hinaus will, kann über ein Studium in Zoologie, Veterinärmedizin oder Tierwissenschaften nachdenken.
Passende Ausbildungsplätze
Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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