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AusbildungsberufNatur, Landwirtschaft & Umwelt

Tierwirt/Tierwirtin

Als Tierwirt oder Tierwirtin kümmerst du dich um die Haltung, Pflege und Versorgung von Nutztieren – von der täglichen Fütterung bis zur Überwachung der Tiergesundheit in Landwirtschaftsbetrieben.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

700–1.050 €

Das interessiert dich hier

Natur, Tiere & UmweltHandwerk & AnpackenTechnik & Maschinen

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

SystemrelevantHohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtStudium möglichFührungslaufbahn

Was macht man als Tierwirt/Tierwirtin?

Du liebst Tiere und willst nicht den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen? Dann könnte die Ausbildung zum Tierwirt oder zur Tierwirtin genau das Richtige für dich sein. In diesem Beruf bist du jeden Tag draußen und nah dran – an Kühen, Schweinen, Schafen, Geflügel oder anderen Nutztieren. Deine Hauptaufgabe ist es, für ihr Wohlbefinden zu sorgen: Du fütterst die Tiere, beobachtest ihren Gesundheitszustand und erkennst frühzeitig, wenn etwas nicht stimmt.

  • Tiere füttern, tränken und in ihrem Verhalten beobachten
  • Stallhygiene und Pflegemaßnahmen durchführen
  • Tiergesundheit überwachen und bei Erkrankungen den Tierarzt unterstützen
  • Jungtiere aufziehen und betreuen
  • Melken von Kühen und Verarbeitung von Milch (je nach Fachrichtung)
  • Landwirtschaftliche Maschinen und Geräte bedienen und warten
  • Futtermittel lagern und Rationen zusammenstellen
  • Dokumentation von Tierbeständen und Leistungsdaten

Passt das zu dir?

Du solltest keine Scheu vor frühen Arbeitszeiten haben – Tiere brauchen auch am Wochenende und an Feiertagen Versorgung. Wenn du gern körperlich arbeitest, Verantwortung übernimmst und echte Leidenschaft für Tiere mitbringst, wirst du in diesem Beruf richtig aufblühen. Empfindliche Nasen aufgepasst: In einem Stall riecht es halt nach Stall.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – mit einem guten Hauptschulabschluss hast du realistische Chancen. Wichtiger als Noten sind praktisches Interesse, Tierliebe und körperliche Belastbarkeit. Biologie und Chemie helfen dir beim Verständnis von Tierernährung und Gesundheit. Vorab ein Praktikum auf einem landwirtschaftlichen Betrieb ist sehr empfehlenswert.

Und danach?

Nach deiner Ausbildung stehen dir viele Wege offen: Du kannst dich zum Tierwirtschaftsmeister weiterbilden, einen landwirtschaftlichen Betrieb leiten oder dich als Herdenmanager spezialisieren. Wer möchte, kann auch ein Studium der Agrarwissenschaften oder Tierproduktion draufsatteln. Außerdem sind Tierwirte in Zucht- und Beratungsorganisationen, bei Veterinärämtern oder in der Forschung gefragt.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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