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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Uhrmacher / Uhrmacherin

Als Uhrmacher:in reparierst und wartest du mechanische und elektronische Uhren – vom Armband-Klassiker bis zur historischen Turmuhr. Du kombinierst Fingerspitzengefühl mit Technikwissen und bist das letzte Bollwerk gegen den Ticker-Tod.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

480–750 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenTechnik & MaschinenGestalten & Kreatives

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend · Künstlerisch-kreativ

Perspektive

Hohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichStudium möglich

Was macht man als Uhrmacher:in?

Du bist der Profi, wenn eine Uhr nicht mehr richtig geht – egal ob es sich um eine edle mechanische Armbanduhr, eine elektrische Großuhr oder eine alte Standuhr handelt. Du zerlegst Uhrwerke in ihre kleinsten Einzelteile, reinigst sie, prüfst Verschleiß und baust alles wieder zusammen. Dabei arbeitest du sowohl mit feinmechanischen Werkzeugen von Hand als auch mit modernen Maschinen. Am Ende machst du den Abgleich: Wie genau geht die Uhr? Ist sie wasserdicht? Läuft der Aufzug reibungslos?

  • Uhrwerke zerlegen, reinigen (manuell und per Ultraschall) und wieder zusammenbauen
  • Ganggenauigkeit messen und einstellen
  • Defekte Teile identifizieren, reparieren oder ersetzen
  • Oberflächen schleifen, polieren und schützen
  • Batterien wechseln und elektronische Antriebe prüfen
  • Stoßsicherungen und automatische Aufzüge warten
  • Kunden beraten und Kostenvoranschläge erstellen
  • Großuhren (Turm- und Standuhren) warten und instand setzen

Passt das zu dir?

Dieser Beruf ist etwas für dich, wenn du ruhig und konzentriert arbeiten kannst – hier zählt buchstäblich jeder Millimeter. Du liebst es, Dinge zu verstehen, auseinanderzunehmen und wieder zum Laufen zu bringen. Handwerkliches Geschick und technisches Interesse sind Pflicht, aber auch ein Gespür fürs Ästhetische schadet nicht, denn Uhren sind oft auch Schmuckstücke. Wer sich für Geschichte und Handwerkskunst begeistert, findet hier einen Beruf mit langer Tradition – und echter Zukunft.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber in der Praxis wollen die meisten Betriebe mindestens einen Hauptschulabschluss sehen. Gut aufgestellt bist du mit soliden Noten in Mathe, Physik und Werken/Technik. Genauso wichtig: ruhige Hände, Ausdauer und die Fähigkeit, auch bei Kleinstteilen den Überblick zu behalten.

Und danach?

Nach der Gesellenprüfung kannst du dich weiter spezialisieren – etwa auf antike Uhren, Luxusmarken oder Großuhrenanlagen. Mit Erfahrung und Meisterbrief stehen dir eine eigene Werkstatt oder leitende Positionen im Fachhandel offen. Wer noch weiter denkt: Einige Fachhochschulen bieten Studiengänge in Feinwerktechnik oder Mechatronik an, die ideal auf eine Uhrmacherlehre aufbauen.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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