
Umwelttechnologe für Wasserversorgung/Umwelttechnologin für Wasserversorgung
Als Umwelttechnologe für Wasserversorgung sorgst du dafür, dass sauberes Trinkwasser aus dem Hahn kommt – du betreibst, überwachst und wartest Anlagen zur Wassergewinnung, -aufbereitung und -verteilung.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
870–1.050 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als Umwelttechnologe für Wasserversorgung?
Sauberes Wasser ist überlebenswichtig – und du bist dafür verantwortlich, dass es zuverlässig aus jedem Hahn fließt. In dieser Ausbildung lernst du, wie Wasserwerke funktionieren: Du gewinnst Wasser aus Brunnen, Quellen oder Talsperren, bereitest es so auf, dass es den strengen Trinkwassernormen entspricht, und stellst sicher, dass es sicher durch Leitungsnetze zu Haushalten, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen gelangt.
- Betrieb und Überwachung von Wassergewinnungs- und Aufbereitungsanlagen
- Kontrolle von Wasserqualität durch chemische und biologische Messungen
- Wartung, Inspektion und Reparatur von Rohrleitungen, Pumpen und Behältern
- Bedienung von Steuerungs- und Leittechnik (oft digital über SCADA-Systeme)
- Probenahme und Auswertung von Wasseranalysen im Labor
- Dokumentation und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (z. B. Trinkwasserverordnung)
- Entstörung bei Leckagen oder Anlagenausfällen – auch im Bereitschaftsdienst
Passt das zu dir?
Wenn du gerne draußen arbeitest, technisches Verständnis mitbringst und Verantwortung für etwas wirklich Wichtiges übernehmen möchtest, bist du hier genau richtig. Du wechselst zwischen Büroarbeit am Rechner, Laboranalysen und körperlicher Arbeit im Freien – kein Tag ist wie der andere. Besonders gut passt der Beruf zu dir, wenn du zuverlässig bist, gerne Zusammenhänge verstehst und Natur- und Umweltthemen dich interessieren.
Voraussetzungen
Für die Ausbildung brauchst du mindestens einen mittleren Schulabschluss. Wichtiger als der Abschluss sind aber Neugier auf Technik und Naturwissenschaften, ein gutes Grundverständnis in Mathe und Chemie sowie Sorgfalt – denn bei Trinkwasser gibt es keine Kompromisse bei der Qualität. Körperliche Fitness ist von Vorteil, weil du auch in Schächten oder auf Baustellen arbeitest.
Und danach?
Nach deiner Ausbildung hast du richtig gute Karten auf dem Arbeitsmarkt – Wasserversorger suchen dringend Fachkräfte. Du kannst dich zum Meister für Rohr-, Kanal- und Industrieservice weiterbilden, eine Technikerausbildung anhängen oder über die Hochschule in Richtung Umweltingenieurwesen studieren. Wer Führungsverantwortung will, kann Schichtleiter oder Betriebsleiter werden.
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