
Verfahrensmechaniker für Brillenoptik/Verfahrensmechanikerin für Brillenoptik
Als Verfahrensmechaniker/-in für Brillenoptik stellst du Brillengläser und optische Linsen mit modernen Maschinen her – von der Rohlinse bis zum fertig geschliffenen Glas.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
620–850 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Verfahrensmechaniker/-in für Brillenoptik?
Du arbeitest dort, wo Technik auf Präzision trifft: in der industriellen Fertigung von Brillengläsern und optischen Linsen. Dein Job ist es, Maschinen und Produktionsanlagen zu bedienen, einzurichten und zu überwachen, mit denen optische Gläser geschliffen, poliert und veredelt werden. Du stellst sicher, dass am Ende jedes Glases die Qualität stimmt – denn am Ende landet dein Werkstück auf der Nase von jemandem, der ohne Brille nichts sieht.
- Maschinen für das Schleifen, Polieren und Beschichten von Brillengläsern einrichten und bedienen
- Produktionsprozesse überwachen und bei Abweichungen eingreifen
- Qualitätskontrollen durchführen und Messwerte dokumentieren
- Roh- und Halbfertigprodukte prüfen und für die Weiterverarbeitung vorbereiten
- Störungen erkennen, Fehlerursachen analysieren und beheben
- Produktionsunterlagen lesen und digitale Systeme zur Prozesssteuerung nutzen
Passt das zu dir?
Wenn du gerne mit Maschinen arbeitest, ein Auge für Genauigkeit hast und Qualität nicht als leeres Wort verstehst, bist du hier richtig. Du arbeitest in einer Hightech-Umgebung, in der Mikrometer entscheiden – gleichzeitig ist das kein reiner Bürojob, du bist aktiv in der Produktion dabei. Gut geeignet bist du, wenn du sorgfältig arbeitest, technische Zusammenhänge interessant findest und kein Problem damit hast, in Schichten zu arbeiten.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – in der Praxis stellen die meisten Betriebe Bewerber/-innen mit mittlerem Schulabschluss ein. Wichtig sind solide Kenntnisse in Mathematik und Physik (Optik!), handwerkliches Geschick und ein gutes Qualitätsbewusstsein. Teamfähigkeit hilft, weil du in der Produktion selten alleine arbeitest.
Und danach?
Mit abgeschlossener Ausbildung hast du gute Chancen in der optischen Industrie – einem Bereich, der weltweit wächst. Du kannst dich zum Industriemeister/-in Glas oder zum Techniker/-in weiterbilden, in Richtung Qualitätsmanagement spezialisieren oder ein Studium im Bereich Augenoptik, Optometrie oder Fertigungstechnik dranhängen. Wer Lust auf Selbstständigkeit hat, kann langfristig auch eigene Wege gehen.
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