
Verfahrenstechnologe / Verfahrenstechnologin Metall
Als Verfahrenstechnologe/-in Metall steuerst und überwachst du industrielle Prozesse zur Herstellung und Verarbeitung von Metallen – von der Rohstoffaufbereitung bis zum fertigen Halbzeug. Du arbeitest mit Hochöfen, Schmelzanlagen und modernen Prozesstechnologien.
Dauer
3,5 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
900–1.250 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend
Perspektive
Was macht man als Verfahrenstechnologe/-in Metall?
Du arbeitest in der metallverarbeitenden Industrie und sorgst dafür, dass aus Erzen, Schrott oder anderen Rohstoffen hochwertige Metalle und Halbzeuge entstehen. Dein Arbeitsplatz ist meist eine große Produktionsanlage – ein Stahlwerk, eine Aluminium-Hütte oder ein Walzwerk. Dort bedienst du Schmelzöfen, Gießanlagen und Walzstraßen, kontrollierst Temperaturen und Druck und stellst sicher, dass die Qualität stimmt.
- Bedienen und Überwachen von Produktionsanlagen (Öfen, Gieß- und Walzanlagen)
- Steuern von Schmelz- und Raffinationsprozessen nach Rezeptur
- Prüfen der Metallqualität durch Probenahme und Messungen
- Erkennen und Beheben von Störungen im laufenden Betrieb
- Dokumentieren von Prozessparametern und Produktionsdaten
- Warten und Pflegen der eingesetzten Maschinen und Anlagen
- Einhalten von Arbeitssicherheit und Umweltschutzvorschriften
Passt das zu dir?
Dieser Beruf ist genau richtig für dich, wenn du gerne anpackst, technische Zusammenhänge verstehst und keine Angst vor Hitze, Lärm und Schichtarbeit hast. Du arbeitest in einem Team, musst aber auch selbstständig Entscheidungen treffen – zum Beispiel, wenn eine Anlage unrund läuft. Wer Chemie und Physik spannend findet und wissen will, wie Stahl oder Aluminium wirklich hergestellt wird, ist hier genau richtig.
Voraussetzungen
Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber die meisten Betriebe suchen Bewerber mit einem mittleren Schulabschluss. Gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Chemie helfen dir im Alltag. Technisches Verständnis, Sorgfalt und Teamfähigkeit sind genauso wichtig wie körperliche Belastbarkeit.
Und danach?
Nach der Ausbildung hast du gute Karten auf dem Arbeitsmarkt – die Metallindustrie ist einer der größten Arbeitgeber in Deutschland. Mit etwas Berufserfahrung kannst du dich zum Meister oder Techniker weiterqualifizieren und damit in Führungs- oder Planungsaufgaben wechseln. Auch ein Studium (z. B. Metallurgie, Werkstofftechnik oder Verfahrenstechnik) ist mit der richtigen Zusatzqualifikation möglich.
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