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AusbildungsberufNatur, Landwirtschaft & Umwelt

Verfahrenstechnologe Mühlen- und Getreidewirtschaft/Verfahrenstechnologin Mühlen- und Getreidewirtschaft

Als Verfahrenstechnologe/-technologin in der Mühlen- und Getreidewirtschaft verarbeitest du Getreide zu Mehl, Grieß, Schrot und anderen Erzeugnissen – mit moderner Prozesstechnik und viel Verantwortung für Qualität und Lebensmittelsicherheit.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

750–1.050 €

Das interessiert dich hier

Technik & MaschinenNatur, Tiere & UmweltHandwerk & Anpacken

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

SystemrelevantZukunftssicherMeister / Techniker / FachwirtStudium möglichFührungslaufbahn

Was macht man als Verfahrenstechnologe/-technologin in der Mühlen- und Getreidewirtschaft?

Ohne Getreide keine Nudeln, kein Brot, kein Kuchen – und ohne dich läuft in der Mühle nichts. Du stellst sicher, dass aus Weizen, Roggen, Dinkel und Co. hochwertiges Mehl, Grieß oder Schrot wird. Dabei bedienst du hochmoderne Anlagen, überwachst den gesamten Verarbeitungsprozess und sorgst dafür, dass die Produkte am Ende genau die Qualität haben, die Bäckereien und Lebensmittelhersteller brauchen.

  • Getreideannahme und -lagerung organisieren und überwachen
  • Reinigungsanlagen und Mahlanlagen bedienen und einstellen
  • Qualitätskontrollen und Laboranalysen durchführen (z. B. Feuchte, Klebergehalt, Feinheit)
  • Produktionsabläufe und Maschinenparameter überwachen und anpassen
  • Störungen an Maschinen erkennen und beheben oder Fachleute hinzuziehen
  • Hygiene- und Lebensmittelsicherheitsvorschriften einhalten und dokumentieren
  • Fertigprodukte verpacken, kennzeichnen und für den Versand vorbereiten

Passt das zu dir?

Du magst es, wenn Technik und Lebensmittel zusammenkommen? Du behältst gern den Überblick über laufende Prozesse und gehst Problemen lieber auf den Grund, als sie zu ignorieren? Dann könnte das dein Ding sein. Wichtig: In diesem Beruf arbeitest du oft im Schichtbetrieb und in Industriehallen – das sollte dir nichts ausmachen. Dafür hast du am Ende des Tages ein echtes, greifbares Ergebnis: Mehl, das in Millionen von Küchen landet.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt kein Gesetz vor, aber die meisten Betriebe wünschen sich mindestens einen Hauptschulabschluss. Wenn du gute Noten in Chemie, Physik und Mathematik mitbringst, bist du klar im Vorteil. Sorgfalt, technisches Verständnis und die Bereitschaft, im Team zu arbeiten, zählen genauso.

Und danach?

Nach der Ausbildung bist du direkt als Fachkraft gefragt – Mühlenbetriebe suchen gut ausgebildete Leute. Mit Berufserfahrung kannst du die Weiterbildung zum Müllereimeister oder Industriemeister anpacken oder dich als Techniker spezialisieren. Auch ein Studium in Lebensmitteltechnologie oder Verfahrenstechnik ist mit passender Berechtigung möglich. Wer will, kann langfristig in die Schicht- oder Betriebsleitung aufsteigen.

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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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