heyJobstarter
Alle Berufe
AusbildungsberufHandwerk & Bau

Vergolder/Vergolderin

Als Vergolder oder Vergolderin verleihst du Oberflächen mit Blattgold, Silber und anderen Metallen einen edlen Glanz – von der Restaurierung historischer Kunstwerke bis hin zu modernen Dekorationsobjekten und Bilderrahmen.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

620–900 €

Das interessiert dich hier

Gestalten & KreativesHandwerk & Anpacken

Interessens-Typ (RIASEC): Künstlerisch-kreativ · Praktisch-technisch

Perspektive

Meister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichStudium möglich

Was macht man als Vergolder/-in?

Stell dir vor, du hauchst einem alten Kirchenaltar neues Leben ein oder verleihst einem Bilderrahmen durch echtes Blattgold einen strahlenden Glanz – genau das ist deine Welt als Vergolder oder Vergolderin. Du arbeitest an der Schnittstelle von Handwerkskunst, Restaurierung und kreativem Gestalten. Deine Aufgaben reichen von der sorgfältigen Vorbereitung von Untergründen über das Aufbringen von Blattmetallen bis hin zur Ausführung feinster Verzierungen und Schriftmalerei.

  • Oberflächen vorbereiten: schleifen, grundieren, sandeln und strukturieren
  • Öl-, Glanz- und Mattvergoldungen sowie Polimentvergoldungen ausführen
  • Silberungen und andere Metallisierungen aufbringen
  • Verzierungen, Gravuren und plastische Elemente gestalten
  • Schriften und ornamentale Muster malen
  • Historische Objekte restaurieren und erhalten – von Gemälderahmen bis zu Sakralräumen
  • Silikonnegativformen für Abformungen herstellen
  • Qualität kontrollieren und Mängel dokumentieren

Passt das zu dir?

Diesen Beruf liebst du, wenn du gerne mit deinen Händen arbeitest, ein gutes Auge für Details hast und dich für Kunst, Geschichte und edle Materialien begeistern kannst. Geduld und Präzision sind hier kein Nachteil – sie sind das Herzstück des Handwerks. Du bist viel in der Werkstatt, aber auch manchmal direkt beim Kunden, zum Beispiel wenn Kirchenräume oder Schlösser renoviert werden. Kein Tag ist wie der andere.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor – wichtig sind vor allem Geschick, Kreativität und Sorgfalt. Gute Kenntnisse in Werken oder Kunstfächern helfen dir beim Einstieg. Farb- und Formgefühl ist genauso gefragt wie handwerkliches Talent und Interesse an historischen Stilen und Techniken.

Und danach?

Nach der Gesellenprüfung kannst du in Vergoldereien, Rahmenwerkstätten, Restaurierungsbetrieben oder bei Kunstgalerien arbeiten. Mit ein paar Jahren Erfahrung steht dir die Meisterprüfung offen – damit kannst du einen eigenen Betrieb gründen oder Auszubildende selbst ausbilden. Wer es akademischer mag, kann über Restaurierungsstudiengänge an Fachhochschulen nachdenken.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

Alle Ausbildungen ansehen