
Vermessungstechniker/Vermessungstechnikerin
Als Vermessungstechniker:in misst und kartierst du die Welt – du erfasst Geländedaten mit modernsten Messgeräten, wertest sie digital aus und erstellst präzise Karten, Pläne und 3D-Modelle für Bauprojekte, Stadtplanung oder Katasteramt.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
850–1.100 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend · Ordnend-verwaltend
Perspektive
Was macht man als Vermessungstechniker:in?
Du bringst Ordnung in die Welt – buchstäblich. Als Vermessungstechniker:in misst du Grundstücke, Gebäude, Straßen und ganze Landschaften und hältst die Ergebnisse in Karten, Plänen und digitalen Modellen fest. Ohne deine Arbeit wüsste niemand genau, wo ein Grundstück endet, wie ein Neubau auf das Gelände passt oder wie hoch ein bestimmter Punkt über dem Meeresspiegel liegt. Du bist das Bindeglied zwischen der realen Welt und der digitalen Planung.
- Mit Tachymeter, GNSS-Empfänger, Drohne oder 3D-Laserscanner Geländepunkte aufnehmen
- Messdaten am Computer auswerten und in präzise Karten und CAD-Pläne umwandeln
- Grundstücksgrenzen bestimmen und Liegenschaftsunterlagen pflegen
- Bauprojekte abstecken – d.h. festlegen, wo genau ein Haus, eine Straße oder eine Brücke hinstehen soll
- Veränderungen im Gelände dokumentieren (z.B. Bebauung, Straßenbau, Naturkatastrophen)
- Qualitätsprüfung der eigenen Messergebnisse nach gesetzlichen Vorgaben
Passt das zu dir?
Du bist gerne draußen, aber willst nicht auf Technik und Computer verzichten? Du arbeitest gern präzise und magst es, wenn Ergebnisse stimmen müssen – auf den Millimeter genau? Dann ist dieser Beruf genau richtig für dich. Du wechselst zwischen Außendienst (Messungen auf der Baustelle, im Gelände, in der Stadt) und Innendienst (Auswertung und Zeichnung am Rechner). Teamarbeit ist genauso gefragt wie selbstständiges Arbeiten.
Voraussetzungen
Für die Ausbildung zum Vermessungstechniker / zur Vermessungstechnikerin brauchst du mindestens einen mittleren Schulabschluss. Wichtig sind gute Kenntnisse in Mathematik und Physik, räumliches Vorstellungsvermögen und Sorgfalt beim Arbeiten. Grundlegende Computerkenntnisse helfen dir von Anfang an. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet sowohl im Betrieb (z.B. Vermessungsamt, Ingenieurbüro) als auch in der Berufsschule statt.
Und danach?
Mit abgeschlossener Ausbildung kannst du in Vermessungsämtern, bei Katasterämtern, in Ingenieurbüros oder bei Bauunternehmen arbeiten. Die Branche boomt – Bauvorhaben, Stadtentwicklung und die Digitalisierung von Geodaten sorgen für konstante Nachfrage. Du kannst dich zum Techniker oder Meister weiterqualifizieren, ein Studium der Geoinformatik oder Geodäsie dranhängen oder dich auf spannende Spezialgebiete wie Drohnenvermessung, 3D-Laserscanning oder Geoinformationssysteme (GIS) spezialisieren.
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