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AusbildungsberufHandwerk & Bau

Wasserbauer/Wasserbauerin

Als Wasserbauer/in schützt du Flüsse, Küsten und Wasserstraßen – du baust Deiche, sicherst Ufer und hältst Bauwerke am Wasser in Schuss. Ein Beruf mit echter Bedeutung für Mensch und Natur.

Dauer

3 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

850–1.100 €

Das interessiert dich hier

Natur, Tiere & UmweltHandwerk & AnpackenTechnik & Maschinen

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

ZukunftssicherSystemrelevantHohe NachfrageMeister / Techniker / FachwirtStudium möglichSpezialisierung

Was macht man als Wasserbauer/in?

Du arbeitest buchstäblich dort, wo Land und Wasser aufeinandertreffen. Als Wasserbauer/in bist du zuständig für alles, was mit dem Bau, der Pflege und dem Schutz von Gewässern und wasserbaulichen Anlagen zu tun hat – das reicht von Deichen und Dämmen über Schleusen bis hin zu Talsperren und Küstenschutzanlagen. Dabei bist du nicht nur auf der Baustelle aktiv, sondern misst auch Wasserstände, führst Kontrollen durch und dokumentierst den Zustand von Bauwerken.

  • Bau und Instandhaltung von Ufersicherungen, Deichen und Dämmen
  • Durchführung von Vermessungen und gewässerkundlichen Messungen
  • Wartung und Kontrolle von Schleusen, Regelungsbauwerken und Talsperren
  • Maßnahmen zum Hochwasserschutz und zur Eisabwehr
  • Pflege und Entwicklung von Gewässern unter ökologischen Gesichtspunkten
  • Bedienung von Baumaschinen und schwimmenden Geräten
  • Betonarbeiten, Asphalt- und Bitumenverarbeitung sowie Sanierung von Bauteilen

Passt das zu dir?

Du liebst es, draußen zu arbeiten und mit deinen Händen etwas zu bewegen? Du interessierst dich für Natur, Technik und willst gleichzeitig etwas Sinnvolles tun – zum Beispiel Dörfer vor Überflutungen schützen oder Flüsse ökologisch aufwerten? Dann ist dieser Beruf wie gemacht für dich. Hier bist du fast immer im Freien unterwegs, auch bei Wind und Wetter – das sollte dir nichts ausmachen.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreiben die Ausbildungsbetriebe nicht vor, in der Praxis starten viele mit einem Hauptschulabschluss. Wichtiger sind Interesse an Technik und Natur, körperliche Fitness und Teamgeist – auf der Baustelle am Wasser zieht man an einem Strang. Grundkenntnisse in Mathe und Physik helfen dir beim Berechnen von Gefälle, Wassermengen und Materialien.

Und danach?

Mit deinem Abschluss als Wasserbauer/in hast du gute Chancen auf einen sicheren Job – gerade im öffentlichen Dienst (Wasserstraßen- und Schifffahrtsämter, Wasser- und Bodenverbände) ist der Bedarf dauerhaft hoch. Du kannst dich zum/zur Meister/in weiterqualifizieren oder über Fachschulabschlüsse in Richtung Technik oder Bauwesen aufsteigen. Wer Lust auf ein Studium hat: Mit der richtigen Vorbildung ist ein Studiengang im Bauingenieurwesen oder Umweltingenieurwesen möglich.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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