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AusbildungsberufTechnik & Metall

Werkzeugmechaniker/Werkzeugmechanikerin

Als Werkzeugmechaniker:in stellst du hochpräzise Werkzeuge, Formen und Vorrichtungen her – die unsichtbaren Helden, ohne die kaum ein Industrieprodukt entstehen würde. Du arbeitest mit modernen CNC-Maschinen, Schleifanlagen und Steuerungssystemen.

Dauer

3,5 Jahre

Empfohlen

Ohne / Hauptschule

Vergütung

620–920 €

Das interessiert dich hier

Technik & MaschinenHandwerk & Anpacken

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageGutes EinstiegsgehaltMeister / Techniker / FachwirtStudium möglichSpezialisierung

Was macht man als Werkzeugmechaniker:in?

Stell dir vor, du bist derjenige, der die Werkzeuge herstellt, mit denen alle anderen arbeiten. Genau das ist dein Job als Werkzeugmechaniker:in. Du fertigst hochpräzise Bauteile, Formen, Lehren und Vorrichtungen – also die Grundlage für fast jeden Industriebetrieb. Ohne dich läuft in der Produktion buchstäblich nichts.

  • Du bearbeitest Metall und andere Werkstoffe mit modernen CNC-Maschinen sowie manuell
  • Du stellst Werkzeuge, Stanzwerkzeuge, Spritzgussformen oder Messvorrichtungen her
  • Du schleifst und fräst Bauteile auf hundertstel Millimeter genau
  • Du programmierst und richtest numerisch gesteuerte Maschinen ein
  • Du prüfst Maßhaltigkeit und Qualität mit optischen und mechanischen Messmitteln
  • Du montierst Baugruppen und nimmst sie in Betrieb
  • Du wartest Maschinen und Betriebsmittel und behebst Störungen

Passt das zu dir?

Du bist richtig in diesem Beruf, wenn du Spaß am Tüfteln hast, gerne mit deinen Händen arbeitest und technisches Verständnis mitbringst. Wer auf Präzision steht und keine Lust hat, den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen, ist hier goldrichtig. Du brauchst ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und die Fähigkeit, konzentriert zu arbeiten – denn ein paar hundertstel Millimeter können den Unterschied machen.

Voraussetzungen

Einen bestimmten Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, aber die meisten Betriebe erwarten mindestens einen guten Hauptschulabschluss. Wer einen mittleren Schulabschluss mitbringt, hat oft bessere Chancen. Wichtiger als Noten sind Begeisterung für Technik, handwerkliches Geschick und Mathe-Grundkenntnisse. Gutes räumliches Denken und sorgfältiges Arbeiten sind ein Muss.

Und danach?

Nach der Ausbildung hast du richtig gute Karten: Werkzeugmechaniker:innen sind in fast jeder Industriebranche gefragt – von Automobilzulieferern über den Maschinenbau bis zur Medizintechnik. Du kannst dich zum Techniker oder Meister weiterbilden, ein technisches Studium draufsetzen oder dich auf ein bestimmtes Einsatzgebiet spezialisieren. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung stehen dir auch Führungspositionen offen.

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