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AusbildungsberufGesundheit & Soziales

Zahntechniker/Zahntechnikerin

Als Zahntechniker/in fertigst du im Labor maßgefertigten Zahnersatz – von Kronen und Brücken bis hin zu Prothesen und kieferorthopädischen Geräten, heute zunehmend auch digital mit CAD/CAM-Technik.

Dauer

3,5 Jahre

Empfohlen

Mittlere Reife

Vergütung

700–1.050 €

Das interessiert dich hier

Handwerk & AnpackenGestalten & KreativesTechnik & MaschinenNatur, Tiere & Umwelt

Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ · Untersuchend-forschend

Perspektive

ZukunftssicherHohe NachfrageDigital & KIMeister / Techniker / FachwirtSelbstständigkeit möglichSpezialisierung

Was macht man als Zahntechniker/in?

Du arbeitest nicht am Patienten, sondern im Labor – und trotzdem trägst du dazu bei, dass Menschen wieder unbeschwert lachen können. Als Zahntechniker/in stellst du Zahnersatz her: Kronen, Brücken, Prothesen, kieferorthopädische Apparaturen und Implantatkonstruktionen. Du arbeitest dabei mit Gipsmodellen, Keramik, Metall, Kunststoff und immer öfter mit digitalen Scannerdaten und CAD/CAM-Software.

  • Zahnersatz planen, konstruieren und herstellen – sowohl analog als auch digital
  • Abdrücke und 3D-Scandaten auswerten und in Modelle umsetzen
  • Kronen und Brücken aus Keramik oder Zirkon fräsen und verblenden
  • Teil- und Totalprothesen anfertigen und anpassen
  • Kieferorthopädische Geräte (z.B. Schienen, Retainer) bauen
  • Qualitätskontrolle: Passung, Ästhetik und Funktion prüfen
  • Mit Zahnärzten kommunizieren und deren Anforderungen umsetzen

Passt das zu dir?

Du bist handwerklich geschickt, arbeitest gern präzise und hast ein Auge für Ästhetik? Dann könnte das dein Beruf sein. Du verbringst deinen Arbeitstag im Labor, oft am Mikroskop oder an der Fräsmaschine – Lärm und Patientenkontakt wie in der Zahnarztpraxis bleiben dir weitgehend erspart. Dafür brauchst du Geduld, Konzentration und Freude an sauberem, detaillierten Arbeiten.

Voraussetzungen

Einen festen Schulabschluss schreibt das Gesetz nicht vor, in der Praxis suchen die meisten Labore Bewerber/innen mit mittlerer Reife oder besser. Wichtiger als Noten sind oft Geschick, Neugier auf Materialien und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Ein Praktikum in einem Zahntechniklabor vorab lohnt sich sehr – so weißt du früh, ob die Arbeit zu dir passt.

Und danach?

Nach deiner Gesellenprüfung stehen dir viele Türen offen: Du kannst dich auf ein Spezialgebiet wie Implantattechnik, Keramik oder digitale Zahntechnik (CAD/CAM) spezialisieren, den Meister machen und damit Ausbildungsbetrieb oder eigenes Labor führen, oder ein Studium im Bereich Dentaltechnik bzw. Medizintechnik dranhängen. Die Branche ist stabil und durch den demographischen Wandel langfristig gut beschäftigt.

Passende Ausbildungsplätze

Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.

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