
Zupfinstrumentenmacher/Zupfinstrumentenmacherin
Als Zupfinstrumentenmacher/-in baust und reparierst du handwerklich hochwertige Saiteninstrumente wie Gitarren, Lauten oder Mandolinen – eine Ausbildung für echte Klangtüftler mit Gespür für Material und Musik.
Dauer
3 Jahre
Empfohlen
Mittlere Reife
Vergütung
550–750 €
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Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Künstlerisch-kreativ
Perspektive
Was macht man als Zupfinstrumentenmacher/-in?
Du baust Instrumente, die Menschen zum Klingen bringen – Gitarren, Lauten, Mandolinen, Zithern oder Banjos. Dabei arbeitest du hauptsächlich mit Holz: Du wählst die richtigen Hölzer aus, formst den Korpus, verleimt Decke, Boden und Zargen, stellst den Hals her und bringst das Instrument schließlich in Form und Stimmung. Klingt nach Handwerk? Ist es auch – aber mit einem direkten Draht zur Musik.
- Holz auswählen, zuschneiden, biegen und verleimen
- Korpus, Hals und Griffbrett anfertigen und zusammenbauen
- Bünde einsetzen und Sattel sowie Steg bearbeiten
- Oberflächen schleifen, beizen und lackieren
- Saiten aufziehen und das Instrument einstellen (Intonation, Saitenlage)
- Beschädigte Instrumente reparieren und restaurieren
- Kunden beraten und auf Wünsche eingehen
Passt das zu dir?
Dieser Beruf ist genau richtig, wenn du Spaß am Arbeiten mit Holz hast, gerne präzise und geduldig vorgehst und dich für Musik begeisterst. Du arbeitest oft alleine an einem Instrument über Stunden – das macht Freude, wenn du den Unterschied zwischen gut und großartig spürst. Ein Ohr für Klang schadet übrigens nicht: Am Ende musst du beurteilen, ob dein Instrument wirklich klingt.
Voraussetzungen
Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebene Schulabschluss-Anforderung, aber die meisten Betriebe erwarten mindestens einen mittleren Schulabschluss. Wichtiger sind handwerkliches Geschick, Genauigkeit und echtes Interesse an Musikinstrumenten. Technisches Zeichnen und Mathematik (für Maße und Winkel) kommen im Berufsalltag immer wieder vor.
Und danach?
Nach der Ausbildung kannst du dich auf bestimmte Instrumentenarten oder Holzarten spezialisieren, z. B. klassische Gitarrenbaukunst oder historische Instrumente. Mit der Meisterprüfung darfst du selbst ausbilden und einen eigenen Betrieb eröffnen. Auch ein Studium im Bereich Musikinstrumentenbau oder Restaurierung ist möglich – und wer wirklich brennt, macht sich irgendwann selbstständig und baut Instrumente unter eigenem Namen.
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Aktuell keine offene Stelle für diesen Beruf.
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