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Duales Studium

Automatisierungstechnik und Produktionsinformatik

Informatik & IT

Dual studierbar an 1 Hochschule

Abschluss

Bachelor of Science

Regelstudienzeit

3–4 Jahre (6–8 Semester)

Studienform

Praxisintegrierend

Vergütung / Monat

850–1.250 €

Einstiegsgehalt

Ø 45.000 €/Jahr

Zugang

(Fach-)Abitur

Das solltest du mitbringen

Interessen

Computer & ITTechnik & MaschinenBüro, Planung & Organisation

Stärken & Skills

Analytisches DenkenLogisches DenkenMathe-AffinitätProblemlösungskompetenzSorgfalt

Interessens-Typ (RIASEC): Untersuchend-forschend · Ordnend-verwaltend · Praktisch-technisch

Worum geht es im dualen Studium Automatisierungstechnik und Produktionsinformatik?

Du interessierst dich dafür, wie moderne Fabriken und Produktionsanlagen funktionieren – und wie man sie noch smarter macht? Im dualen Studium Automatisierungstechnik und Produktionsinformatik lernst du genau das: Du verbindest Ingenieurwissen mit Informatik-Know-how und gestaltest damit die Produktion von morgen. Themen wie robotergestützte Fertigungslinien, intelligente Steuerungssysteme und vernetzte Maschinen stehen im Mittelpunkt.

Studieninhalte

  • Grundlagen der Elektrotechnik und Regelungstechnik
  • Programmierbare Steuerungen (SPS) und Embedded Systems
  • Industrielle Kommunikation und Netzwerke (z. B. Profibus, OPC UA)
  • Produktionsinformatik: MES, ERP und digitale Fabrik
  • Robotik und Mechatronik
  • Qualitätssicherung und Prozessoptimierung
  • Mathematik, Physik und technische Mechanik
  • Projektmanagement und betriebswirtschaftliche Grundlagen

So läuft das duale Studium ab

Du wechselst regelmäßig zwischen Hochschule und Unternehmen – typischerweise im Block- oder Wochenmodell. An der Hochschule eignest du dir das theoretische Fundament an; im Betrieb setzt du es direkt an realen Produktionsanlagen um. Während des gesamten Studiums erhältst du eine Vergütung vom Unternehmen, die deine Lebenshaltungskosten deckt. Studienbücher kaufen und Praxiserfahrung sammeln – beides gleichzeitig.

Voraussetzungen

In der Regel brauchst du die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife. Wichtiger als perfekte Noten ist echtes Interesse an Technik, Programmierung und Problemlösen. Gute Mathematikkenntnisse helfen dir, den Einstieg leichter zu meistern. Den Ausbildungsvertrag mit einem Partnerunternehmen schließt du vor Studienbeginn ab – das Unternehmen bewirbt sich also bei dir genauso wie du bei ihm.

Karriere & Perspektiven

Fachkräfte in der Automatisierungstechnik sind auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt – Industrie 4.0, Smart Factory und nachhaltige Produktion treiben den Bedarf weiter an. Nach dem Studium arbeitest du zum Beispiel als Automatisierungsingenieur:in, Produktionsinformatiker:in oder Projektleiter:in in der Fertigungs- und Prozessautomation. Mögliche Branchen sind der Maschinenbau, die Automobilindustrie, die Chemie- und Lebensmittelindustrie sowie Anlagenbauer weltweit. Wer möchte, kann später einen Master draufsetzen oder in die Führungslaufbahn wechseln.

Abschluss

Du erwirbst einen anerkannten Bachelor of Engineering (B. Eng.) oder Bachelor of Science (B. Sc.), je nach Hochschule und Studiengangsausrichtung. Damit bist du sowohl für anspruchsvolle Fachpositionen als auch für ein anschließendes Masterstudium qualifiziert.