Fertigungs- und Werkstofftechnik
Technik & Ingenieurwesen
Dual studierbar an 1 Hochschule
Abschluss
Bachelor of Engineering
Regelstudienzeit
3–4 Jahre (6–8 Semester)
Studienform
Praxisintegrierend
Vergütung / Monat
950–1.350 €
Einstiegsgehalt
Ø 46.000 €/Jahr
Zugang
(Fach-)Abitur
Das solltest du mitbringen
Interessen
Stärken & Skills
Interessens-Typ (RIASEC): Praktisch-technisch · Untersuchend-forschend · Ordnend-verwaltend
Worum geht es im dualen Studium Fertigungs- und Werkstofftechnik?
Im dualen Masterstudium Fertigungs- und Werkstofftechnik verbindest du fundiertes Ingenieurwissen mit echter Praxiserfahrung im Unternehmen. Du lernst, wie Werkstoffe – von Metallen über Kunststoffe bis hin zu Verbundmaterialien – hergestellt, verarbeitet und für industrielle Anwendungen optimiert werden. Gleichzeitig beschäftigst du dich mit modernen Fertigungsverfahren, Produktionsplanung und Qualitätssicherung. Wer Technik und Materialwissenschaften spannend findet und verstehen will, wie Produkte wirklich entstehen, ist hier genau richtig.
Studieninhalte
- Werkstoffkunde: Metalle, Kunststoffe, Keramiken, Verbundwerkstoffe
- Fertigungsverfahren und -technologien (z. B. Gießen, Umformen, Zerspanen, additive Fertigung)
- Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung
- Produktionsplanung und -steuerung
- Konstruktion und Simulation mit CAD/CAE-Software
- Nachhaltigkeit in der Produktion und Ressourceneffizienz
- Forschungsmethoden und wissenschaftliches Arbeiten (Masterebene)
So läuft das duale Studium ab
Das duale Masterstudium wechselt zwischen Theoriephasen an der Hochschule und Praxisphasen im Partnerunternehmen. Du wendest das Gelernte direkt im Betrieb an – zum Beispiel in der Produktion, im Qualitätsmanagement oder in der Forschung und Entwicklung. Dabei erhältst du während des gesamten Studiums eine Vergütung von deinem Unternehmen, was dich finanziell unabhängig macht. Die Studienstruktur und der Wechselrhythmus variieren je nach Hochschule und Betrieb.
Voraussetzungen
Für den dualen Master in Fertigungs- und Werkstofftechnik benötigst du in der Regel einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss (Bachelor) in einem ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Fach – zum Beispiel Maschinenbau, Materialwissenschaften oder Produktionstechnik. Außerdem brauchst du einen Ausbildungs- oder Kooperationsvertrag mit einem Partnerunternehmen. Technisches Verständnis, analytisches Denken und Interesse an Werkstoffen und Fertigungsprozessen sind wichtige Eigenschaften, die dir im Studium helfen.
Karriere & Perspektiven
Mit einem Abschluss in Fertigungs- und Werkstofftechnik stehen dir Türen in der Industrie weit offen. Du kannst in der Automobilbranche, im Maschinenbau, in der Luft- und Raumfahrt, in der Medizintechnik oder in der Materialforschung arbeiten. Typische Einstiegspositionen sind zum Beispiel Ingenieur*in in der Produktentwicklung, Qualitätssicherung, Fertigungsplanung oder Forschung und Entwicklung. Durch die duale Praxiserfahrung bist du von Anfang an bestens auf den Berufsstart vorbereitet und wirst von Unternehmen sehr geschätzt.
Abschluss
Das Studium schließt mit dem akademischen Grad Master of Science (M.Sc.) ab. Dieser Titel ist international anerkannt und berechtigt dich zur Promotion, falls du eine wissenschaftliche Karriere anstrebst. Er öffnet dir auch den Weg in Führungspositionen und spezialisierte Tätigkeitsfelder in der Industrie.
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