Geodatenmanagement
Soziales & Pädagogik
Dual studierbar an 1 Hochschule
Abschluss
Bachelor of Science
Regelstudienzeit
3–4 Jahre (6–8 Semester)
Studienform
Praxisintegrierend
Vergütung / Monat
850–1.200 €
Einstiegsgehalt
Ø 42.000 €/Jahr
Zugang
(Fach-)Abitur
Das solltest du mitbringen
Interessen
Stärken & Skills
Interessens-Typ (RIASEC): Untersuchend-forschend · Praktisch-technisch · Ordnend-verwaltend
Worum geht es im dualen Studium Geodatenmanagement?
Geodaten sind überall: Sie stecken in digitalen Karten, Stadtplanungssystemen, Navigationsdiensten und Umweltmodellen. Im dualen Studium Geodatenmanagement lernst du, wie räumliche Daten erfasst, verarbeitet, analysiert und visualisiert werden. Du wirst zum Experten oder zur Expertin für Geoinformationssysteme (GIS) und trägst dazu bei, dass Kommunen, Unternehmen und Behörden fundierte Entscheidungen auf Basis geografischer Informationen treffen können.
Studieninhalte
- Grundlagen der Geodäsie, Kartografie und Fernerkundung
- Geoinformationssysteme (GIS) und räumliche Datenbanken
- Geodatenerfassung mit GPS, Drohnen und Laserscannern
- Datenverarbeitung, -analyse und -visualisierung
- Mathematik, Statistik und Informatik als Grundlagenfächer
- Recht und Normen im Geoinformationswesen
- Projektmanagement und technische Dokumentation
So läuft das duale Studium ab
Das duale Studium verbindet Theoriephasen an der Hochschule mit praktischen Einsätzen in deinem Partnerbetrieb. Je nach Modell studierst du entweder ausbildungsintegriert – du machst gleichzeitig eine anerkannte Berufsausbildung – oder praxisintegriert, wobei du tiefe Einblicke in betriebliche Abläufe erhältst, ohne einen zusätzlichen Berufsabschluss anzustreben. In beiden Varianten wirst du während des gesamten Studiums vergütet, was dir finanzielle Unabhängigkeit gibt. Typische Partnerbetriebe sind Vermessungsämter, Ingenieurbüros, Stadtplanungsabteilungen oder Unternehmen aus der Technologie- und Softwarebranche.
Voraussetzungen
Für das duale Studium Geodatenmanagement benötigst du in der Regel das Abitur oder die Fachhochschulreife. Interesse an Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften ist wichtig, denn du arbeitest viel mit Daten, Koordinatensystemen und Softwaretools. Analytisches Denken, Genauigkeit und eine Affinität für digitale Technologien sind ebenfalls hilfreiche Eigenschaften. Den Studienplatz erhältst du, sobald du einen Ausbildungs- oder Praxisvertrag mit einem Unternehmen abgeschlossen hast, das mit der Hochschule kooperiert.
Karriere & Perspektiven
Absolventinnen und Absolventen des dualen Studiums Geodatenmanagement sind gefragte Fachkräfte in einem wachsenden Markt. Digitalisierung, Smart Cities, autonomes Fahren und Klimaschutz treiben die Nachfrage nach Geodaten-Expertise stark an. Mögliche Arbeitgeber sind öffentliche Verwaltungen, Vermessungsbüros, Planungsbüros, IT-Unternehmen, Energie- und Versorgungsunternehmen sowie internationale Organisationen. Du kannst dich später auf GIS-Entwicklung, Fernerkundung, Stadtplanung oder Datenanalyse spezialisieren.
Abschluss
Das duale Studium Geodatenmanagement schließt mit einem Bachelor of Engineering (B.Eng.) ab. Damit hast du einen staatlich anerkannten akademischen Abschluss, der dich für anspruchsvolle Fach- und Führungspositionen qualifiziert. Bei ausbildungsintegrierenden Modellen erhältst du zusätzlich einen anerkannten Berufsabschluss. Ein anschließendes Masterstudium ist möglich, um dich weiter zu spezialisieren oder in Richtung Wissenschaft und Forschung zu entwickeln.
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